Pallywood: Wasser-Lügen

Pallywood:

Wasser-Lügen




David M. Weinberg, 19. Juli 2012, Israel Hayom

Sie kommt immer und immer wieder: die Falschmeldung, dass Israel den Palästinensern der Westbank die bei den Oslo-Vereinbarungen verhandelten Wasserrechte verweigert. Erst letztes Wochenende würgte Ha’aretz die Sache wieder hoch, in einer Story über Unterbrechungen der Wasserversorgung in Ostjerusalem und einer weiteren über die Konfiszierung von Wassertanks im Jordantal. Man musste schon das Kleingedruckte lesen, um zu entdecken, dass illegales palästinensisches Abzapfen an Israels Wasserleitungen das Problem verursachte.

Schon viel zu lange hat Israel es versäumt auf die palästinensischen Behauptungen zum Wasser gegen Israel zu antworten, die in der Welt der UNO und der NGOs allgegenwärtig sind. Gerade erst haben die Zivilverwaltung und die israelische Wasserbehörde zusammen mit Professor Haim Gvirtzman, Israels Top-Hydrologen, vom Institute of Earth Sciences an der Hebräischen Universität begonnen mit Hilfe von sachgemäß dokumentierten Gegenargumenten dagegen anzukämpfen.

Die neu veröffentlichten Studien zeigen klar, dass Israel all seine Verpflichtungen entsprechend den 1995 mit der PA unterzeichneten Vereinbarungen erfüllt (sogar übererfüllt) hat, während die Palästinenser gewaltige Wassermengen verschwenden und es gleichzeitig ablehnen moderne Wassereinsparungen oder Abwasseraufbereitungsmethoden zu nutzen.

In einer vom Begin-Sadat-Zentrum für Strategische Studien veröffentlichten, außergewöhnlichen Studie zeigt Gvirtzman, dass große Unterschiede im Pro-Kopf-Verbrauch natürlichen Wassers zwischen Juden und Arabern, der 1967 bestand, als die Verwaltung von Judäa und Samaria von Jordanien an Israel überging, im Verlauf der letzten 40 Jahre verringert wurde und inzwischen vernachlässigbar ist. Die PA verbraucht derzeit 200 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr, von denen Israel mehr als ein Viertel liefert. Das ist mehr, als Israel einem vollen Palästinenserstaat bei einer endgültigen Regelungsvereinbarung liefern soll.

Dennoch behauptet die PA, sie leide wegen der israelischen Besatzung in ihren Städten und Dörfern unter Wasserknappheit; dazu zitiert sie das internationale Recht, das ihre Ansprüche unterstütze. Diese Ansprüche belaufen sich auf mehr als 700 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr, einschließlich Rechten am Grundwasserreservoir im Gebirge, an der Küsten im Gazastreifen und dem Jordan. Diese Forderungen belaufen sich auf mehr als 50 Prozent des gesamten natürlichen Wassers, das zwischen Mittelmeer und Jordan zu Verfügung steht.

Gvirtzman widerlegt diese Ansprüche und weist auf das wirkliche Problem hin: Die PA wendet keine nachhaltigen Entwicklungsverfahren an, wenn es um Wasserverbrauch geht. Sie hat nichts getan, um massive Leckage in ihren eigenen Leitungen zu verhindern, nichts zu Umsetzung konservierender Irrigationstechniken und nichts um Abwasser für Bewässerung zu recyceln.

Fakt ist, dass die palästinensischen Bauern regelmäßig ihre Ernten durch altmodische, verschwenderische Flutungsmethoden überschwemmen. Mindestens ein Drittel des von den Palästinensern aus dem Boden gepumpten Wassers wird durch Leckage und Missmanagement verschwendet. Es findet kein Recycling des Wassers statt und kein geklärtes Wasser wird in der Landwirtschaft verwendet wird. (In Israel wird fast die gesamte Landwirtschaft mit geklärtem Abwasser versorgt. Fakt ist: Israel Nutzung von geklärtem Abwasser, seine Entsalzungsaktivitäten und seine Maßnahmen die Verluste im Wassersystem zu reduzieren fügen seiner Wasserversorgung 800 Millionen Kubikmeter pro Jahr hinzu, was ein Drittel des totalen Wasserverbrauchs Israels bedeutet.)

Gleichzeitig werden 95 Prozent der 56 Millionen Kubikmeter von den Palästinensern jedes Jahr produzierte Abwasser überhaupt nicht geklärt. Palästinensische Abwässer fließen unbehandelt in dieselben Flüsse und Täler der Westbank und in die Wasser führenden Schichten des Gebirges, was diese für die Juden als auch die Araber gleichermaßen verschmutzt. In den letzten 15 Jahren ist in der Westbank nur eine Kläranlage gebaut worden, obwohl es $500 Millionen internationale Spendengelder für diesen Zweck zur Verfügung stehen. Er vor kurzem stimmte die PA zu Gelder der Weltbank für eine Kläranlage in Hebron anzunehmen.

„Die Palästinenser lehnen allgemein den Bau von Kläranlagen ab“, sagt Gvirtzman. „Die üble Wahrheit hinter all der antiisraelischen Propaganda ist, dass die PA sich bezüglich ihrer Wasserverwendung und des Abwassermanagements weder vernünftig noch nachbarschaftlich verhält.“

Um ihren außer Kontrolle geratenen Appetit nach Wasser zu speisen, haben die Palästinenser ihre Vereinbarungen mit Israel gebrochen, indem sie mehr als 250 nicht genehmigte Brunnen bohrten, die ungefähr 15 Millionen Kubikmeter Wasser jährlich ziehen, und diese Raubbrunnen mit ihrem Stromnetz verbanden. Darüber hinaus hat die PA sich an vielen Stellen illegal und heimlich an die Wasserleitungen des israelischen Wasserversorgers Mekorot angehängt und stiehlt Israels Wasser. Das ist der Grund, dass die Zivilverwaltung einige palästinensische Wassertanks im Jordantal konfiszierte.

Die Zivilverwaltung stellt heraus, dass die PA kaum damit begonnen hat in die östlichen Wasserschichten in der Westbank anzuzapfen (die den Palästinenser durch die Vereinbarung mit Israel zugewiesen wurden), aus denen sie weitere 60 Millionen Kubikmeter pro Jahr ziehen könnten. Das israelisch-palästinensische Gemeinsame Wasserkomitee hat zu diesem Zweck die Bohrung von 70 Wasserbrunnen durch die PA genehmigt, aber mehr als die Hälfte dieser Brunnen sind noch nicht gebohrt worden. Diese würden der PA eine Gesamtmenge von 260 Millionen Kubikmetern Wasser pro Jahr zur Verfügung stellen, für rund 2 Millionen Einwohner der Westbank; das wären 130 Kubikmeter pro Person – deutlich über den Standards der Weltgesundheitsorganisation.

Die Palästinenser haben außerdem aus politischen Gründen einen Vorschlag abgewiesen, der eine Wasserentsalzungsanlage in Hadera geschaffen hätte, die ausschließlich dem Bedarf der Palästinenser gelten sollte. Die USA hatten $250 Millionen für das Projekt bereitgestellt, das wiederum einen enormen Zuwachs in der Menge des den Palästinensern zur Verfügung stehenden Wasser ergeben hätte.

Aber hey, es ist doch viel einfacher Israel Wasser zu stehlen und sich gleichzeitig zu beschweren, dass Israel die Westbank-Palästinenser austrocknet.

 

Übersetzung: Heplev - Originalartikel

 

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Dienstag, 31 Juli 2012