Syriens Chemiewaffen - Netanyahu berät sich mit Jordaniens König

Syriens Chemiewaffen - Netanyahu berät sich mit Jordaniens König




Das syrische Assad-Regmie setzt im Bürgerkrieg auch chemische Waffen gegen die eigene Bevölkerung ein und verschiebt offenbar C-Waffen in den Libanon zur radikalislamistischen Terrororganisation Hisbollah (haOlam.de berichtete über beide Vorgänge). Die israelische Regierung beobachten die Vorgänge genau und mit wachsender Sorge. Jetzt hat sich Israels Ministerpräsident Binjamin Netanyahu mit Jordaniens König Abdullah über das chemische Waffenarsenal Assads beraten. Wie jetzt bekannt wurde, war Binjamin Netanyahu vor wenigen Tagen zu einem geheimen Gespräch in die jordanische Hauptstadt Amman ger4eist. Wie arabische Medien berichteten, diskutierten Netanyahu und Abdullah ihre Sorgen bezüglich der unkalkulierbaren Entwicklung in Syrien, sowie die Möglichkeiten angemessen zu reagieren und Schutzvorkehrungen zu treffen. Bereits vor wenigen Wochen hatten Assad-Truppen Granaten auf die israelischen Golanhöhen abgefeuert. Auch besteht die Gefahr, die chemischen Waffenarsenale könnten in die Hände islamistischer Extremisten in Syrien fallen. Netanyahu und Abdullah sollen, so die arabischen Medien und Insidern, auch die Möglichkeit diskutiert haben, das Israel durch gezielte Luftschläge das chemische Waffenarsenal Syriens präventiv zerstört - bislang soll aber Abdullah seine Zustimmung zu dieser Option verweigert haben.

 

Foto: Netanyahu und Abdullah (Foto: Flash90 Archiv)


Donnerstag, 27 Dezember 2012