Antisemitismus: "Die Linke" legt Israels Grenzen fest

Antisemitismus:

"Die Linke" legt Israels Grenzen fest

Die "National-Zeitung" für Arme, das nationalbolschewistische ehemalige FDJ-Zentralorgan "junge Welt" bejubelt süddeutsche Kameraden: Der Sturm München der "Linkspartei" hat die Grenzen des Staates Israel neu festgelegt und ruft zum Boykott bestimmter israelischer Waren auf, aus dem braunen "Kauft nicht vom Juden" wurde die rote Variante: "Kauft nicht vom Siedler".

Die Genossen ereifern sich in gewohntem klassenkämpferischen Elan:

Die Münchner Linkspartei will nicht länger tatenlos zusehen, wen auch in Deutschland Produkte verkauft werden, die in illegal besetzten Gebieten Palästinas hergestellt werden. Die Kreismitgliederversammlung verabschiedete am Sonntag mit klarer Mehrheit einen Antrag, der konkret dazu aufruft, ein von den Münchner Stadtwerken vertriebenes Haushaltsgerät der Firma Soda Club, mit dem man aus Leitungswasser Sprudelwasser machen kann, nicht mehr zu kaufen. Die Geräte werden nicht, wie suggeriert wird, in Israel hergestellt, sondern in Mischor Adumim im Westjordanland, einem Gebiet, das Israel völkerrechtlich nicht gehört.

Um dem Vorwurf des Antisemitismus präventiv vorzubeugen, bemüht man noch "jüdische Kronzeugen" einer obskuren Gruppe, die ihre Mitgliederversammlung in einer Telefonzelle handelsüblicher Größe zelebrieren können:

Die Organisation »Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden«, ein Zusammenschluß deutscher Juden, die die Politik Israels kritisieren, hat sich kürzlich in einer Mitgliederbefragung für einen Boykott ausgesprochen, der über Produkte aus den illegal besetzten Gebieten hinausgeht und sich auf alle Waren aus Israel erstreckt. Vorsitzender der »Jüdischen Stimme« ist Professor Rolf Verleger, der bis Mitte vergangenen Jahres noch dem Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland angehörte.

Autor des jW-Artikels ist Rolf-Henning Hintze, der hier sozusagen "in eigener Sache" schreibt, war er doch selber Kandidat der "Linkspartei" bei den Bundestagswahlen in einem Münchner Wahlkreis und auf der bayerischen Landesliste - allerdings erfolglos, seine Name wird auch weiterhin ohne den Zusatz "MdB" genannt werden - oder auch nicht.

jfa 13.02.2010


Samstag, 13 Februar 2010


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Datum: 01.01.1970 - 01:00

Genau deshalb werde ich jetzt öfter Khaki kaufen!
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Datum: 01.01.1970 - 01:00

Der Inhalt ist überzogen jedoch mit der richtigen Konsistenz. Wie können Waren, die nicht in ISrael hergestellt werden, aus Israel kommen. Liebe leute, dass is nnu wirklich ne einfache Rechnung: Israel hegt immer noch den nicht legitimierten Gebietsanspruch auf seine unrechtmäßig eroberten Gebiete durch einen Genozid an den Arabern.
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Datum: 01.01.1970 - 01:00

Israel hat keine Gebiete "unrechtmäßig erobert." Der Sechs-Tage-Krieg 1967 war ein völkerrechtlich legitimer Präventionsschlag gegen einen unmittelbar bevorstehenden agyptischen Angriff, Jordanien trat aufgrund einer völligen Fehleinschätzung in den Krieg ein und griff Israel an, in der Folge wurde die unrechtmäßige Besatzung von Ost-Jerusalem und den sog. "Westbanks" beendet.
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Datum: 01.01.1970 - 01:00

Der "West Bank" wurde illegal von Jordanien in 1948 besetzt, einschließend Gebiete rund um Jerusalem und Bethlehem die eigentlich ein neutrale UN Zone bilden sollten. So weit als ich weiss, hat keiner sich aufgeregt..... Inzwischen bleiben Schleswig-Holstein Deutsch und Schlesien Polnisch. Welche Grenze sind relevant?