`Antisemitismus ist Gotteslästerung´

`Antisemitismus ist Gotteslästerung´


Die EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) hat eine bemerkenswert gute Broschüre herausgegeben: `Antisemitismus und was wir dagegen tun können / Vorurteile / Ausgrenzungen / Projektionen.´

`Antisemitismus ist Gotteslästerung´

von Ulrich W. Sahm

 

Sie wird Kirchen und Gemeinden dringend empfohlen. Mit klaren Beispielen werden da fast alle Vorurteile gegen Juden von den Anfängen der christlichen Tradition bis hin zum heutigen politischen Diskurs angeführt.

 

Moderne Verschwörungstheorien

 

Heute wird Israel oft mit den Nazis gleichgesetzt. Den Israelis werden dabei Vorurteile anhängt, mit denen zuvor die Juden durch die Jahrhunderte erst ausgegrenzt und dann verfolgt wurden, wobei der Völkermord der Nazis an den Juden den Höhepunkt bildete. Die EKD macht an Beispielen klar, wo antijüdische Verleumdungen zu modernen Verschwörungstheorien werden: Bis heute sitzt in den Köpfen vieler Menschen das Bild, dass die Juden Jesus ermordet hätten. Der mittelalterliche Mythos von den Juden „als Mörder christlicher Kinder“ lebt heute dort weiter, wo im Internet Israelis mit teilweise gefälschten Bildern aus Syrien oder Irak als Mörder palästinensischer Kinder dargestellt werden.

 

Die EKD übt auch Kritik an Medien, die gedankenlos israelische „Vergeltung“ als Ausführung der Befehle eines vermeintlichen „biblischen Rachegottes“ mit dem falsch verstandenen Vers „Auge um Auge“ ausschmücken. Dieser Vers entspreche der modernen Regelung des Schadensersatzes und habe nichts mit Rache zu tun, erklärt die Broschüre. Sehr deutlich positioniert man sich auch gegen Israelhass: Der heute verbreitete Antizionismus sei in Wirklichkeit identisch mit Antisemitismus, wenn etwa in Deutschland vor Synagogen gegen Israels Politik demonstriert wird.

 

Erstaunlicher Kurs der EKD

 

Die Aussagen dieser Broschüre sind umso erstaunlicher, als sich die EKD ansonsten bis heute in zahllosen Publikationen und Pressemitteilungen genau dieser Vorurteile bedient, die hier erstmals als Antisemitismus bloßgestellt werden. Dazu gehört auch der scharfe anti-israelische Kurs, den sonst Reiseführer der EKD oder Programme von Bischofsreisen nach „Palästina“ immer wieder präsentieren.

 

 

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Fokus Jerusalem


Montag, 13 November 2017





Da wird es interessant sein in der nächsten Zeit genau zu beobachten, ob den Worten gemäß auch gehandelt wird.

Wer einmal lügt dem glaubt man nicht!

Ohjeohje, die EKD, vielleicht kann die EKD ja mal vesuchen ihre Argumente zu äußern und nicht in irgendwelchen Schriftstücken verstecken, die wahrscheinlich eine Minderheit liest. Es gab vor ein paar Tagen eine Sendung in den Öffis über die Trennung von Judenchristen und Heidenchristen, wurde auf die unterschiedlichen Meinungen von Petrus und Paulus geschoben, nichts über die Einigkeit der beiden Apostel oder über die Sammlungen, die Paulus für die Brüder in Jerusalem durchführte, als wenn die Trennung der Gläubigen kurz nach Jesu Tod erfolgt wäre und nicht erst viel später, übrigens auch durch religiös/politische Streitereien mit der "römischen Abteilung".


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