13 Medaillen und keine Fahne

13 Medaillen und keine Fahne


Bei den U-18- und U-21-Weltmeisterschaften in Jiu Jitsu in Abu Dhabi hat die israelische Mannschaft zwei Gold-, vier Silber- und sieben Bronzemedaillen gewonnen.

Die 20 jungen Sportlerinnen und Sportler mussten allerdings, wie bei Sportereignissen in der arabischen Welt üblich, ohne israelische Hoheitsabzeichen antreten – das heißt, weder durften auf ihren Anzügen israelische Flaggen zu sehen sein, noch wurden bei den Siegerehrungen die Fahne gehisst oder die Nationalhymne Hatikva gespielt, die Athletinnen und Athleten starteten stattdessen unter der Flagge der interanationalen Jiu Jitsu-Föderation.

 

Dass die israelischen Sportler bei Großereignissen in arabischen Ländern derart diskriminiert werden, ist in der Vergangenheit immer wieder kritisiert worden. Dennoch werden regelmäßig Turniere in diese Länder vergeben.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Sportlerin Sara Kovaliov, die eine Silbermedaille errang. Sie ist von Geburt an gehörlos.

 

 

 

Ynet - Foto: Die israelischen Sportler Nimrod Ryeder (2.v.l.) und Amir Alroy (2.v.r.) auf dem Podium (Foto: Ayelet Federation)


Dienstag, 06 März 2018