Irans Macht in Lateinamerika bröckelt

Irans Macht in Lateinamerika bröckelt


Teherans Freunde verlieren wichtige Wahlen

Von Stefan Frank 

 

Die jüngsten Wahlen in Argentinien und Venezuela haben nicht nur für die dortige Bevölkerung eine Wende zum Besseren gebracht – die andere gute Nachricht ist, dass Irans Ausbreitung einen Rückschlag erleidet.

Seit dem 10. Dezember hat Argentinien einen neuen Präsidenten. Der liberale Mauricio Macri hatte am 22. November die Stichwahl gegen Daniel Scoli gewonnen, der von der scheidenden Präsidentin Cristina Fernández Kirchner und sämtlichen „linksgerichteten“ lateinamerikanischen Staatschefs wie Maduro, Morales und Ortega unterstützt wurde.

 

Auch in Venezuela gibt es eine Wende. Obwohl die Sozialisten von Staatschef Nicolás Maduro sämtliche Medien des Landes kontrollieren und das Regime Oppositionspolitiker wie Leopoldo López einsperren ließ, gewann das oppositionelle Parteienbündnis MUD bei den Wahlen zur Nationalversammlung am 6. Dezember zwei Drittel der Sitze und kann damit u.a. die Verfassung ändern, Minister entlassen und nächstes Jahr ein Abberufungsreferendum gegen Präsident Maduro auf den Weg bringen.

 

 

Foto: Gewaltsam errichtete Kohomeine (re.) 1979 die Diktatur der "Islamischen Republik Iran" (Foto: By iichs.ir (Unknown photographer) [Public domain], via Wikimedia Commons)


Mittwoch, 04 April 2018