Einmischung statt Zurückhaltung: Kurdische Gemeinde Deutschland befürwortet Frankreichs Vermittlungsangebot in Nordsyrien

Einmischung statt Zurückhaltung:

Kurdische Gemeinde Deutschland befürwortet Frankreichs Vermittlungsangebot in Nordsyrien


Die Kurdische Gemeinde Deutschland begrt den Vorsto von Frankreichs Prsident Emmanuel Macron, im Konflikt zwischen der Trkei und den Kurden in Nordsyrien zu vermitteln, und ruft die deutsche Bundesregierung dazu auf, ihrem wichtigsten europischen Bndnispartner beizuspringen. Die trkische Regierung hatte jede Vermittlerrolle Frankreichs in Nordsyrien emprt zurckgewiesen und Frankreich stattdessen Terroruntersttzung vorgeworfen.

 “Macrons Vorstoß war ein klares Signal an Erdogan. Es ist höchste Zeit, dass auch Deutschland aus falscher Rücksichtnahme gegenüber der Türkei seine Passivität beendet und sich für die Menschen in Afrîn und für eine Beendigung des Krieges engagiert”, so der stellvertretende Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde Mehmet Tanriverdi.

 

 Noch immer befinden sich hunderttausende Menschen in der Region auf der Flucht vor den türkischen Angriffen: “Es muss alles dafür getan werden, dass diese Menschen schnellstmöglich in ihre Heimat zurückkehren können”, so Tanriverdi weiter.

 

 Die KGD begrüßt daher Macrons Zusage, multiethnische SDF-Milizen bei der Stabilisierung einer Sicherheitszone im Nordosten Syriens zu unterstützen. “Macron hat erkannt, dass weder die Türkei noch ihre djihadistischen Verbündeten Syrien stabilisieren werden. Vielmehr geht aus dieser unheiligen Allianz eine neue Gefahr für Europa aus”, meint Tanriverdi: “Wir fordern daher mehr Einmischung statt Zurückhaltung. Es wäre ein historischer Fehler, die Kurden, die in Syrien erfolgreich gegen den IS gekämpft und so auch europäische Sicherheitsinteressen vertreten haben, jetzt kurzsichtigen außenpolitischen

 

 

 

Foto: Leopard 2-Panzer im Dienst der türkischen Armee beim Überfall auf Afrins in Rojawa/Kurdisch-Syrien (Foto: By VOA [Public domain], via Wikimedia Commons)


Sonntag, 01 April 2018






Worte knnen Erdogan nicht stoppen, der ist beratungsresistent und nur mit Taten zu beeindrucken. Er hat ein Interesse daran die kurdische Bevlkerungsmehrheit im syrischen Grenzgebiet zu minimieren und ihm ist es total egal ob er das durch tten oder vertreiben macht, Stabilitt ist das letzte Ziel, das Erdogan dabei erreichen will, hchstens durch eine "stabile" Mehrheit von Sunniten, egal ob Syrer oder Trken. Ob AM sich an den Worten beteiligt ist Erdogan ziemlich "Schnurz", einfrieren von Geldern und aussetzen von Militrlieferungen wrden ihn vielleicht darber nachdenken lassen.