17. Mai, 16 Uhr: Kundgebung am Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie

17. Mai, 16 Uhr: Kundgebung am Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie


Auch der Staat muss aufhören zu diskriminieren`´

Am Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie rufen der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) und das Bündnis gegen Homophobie um 16 Uhr zu einer Kundgebung am U-Bahnhof Wittenbergplatz auf. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Liebe verdient Respekt“. Insgesamt 24 Organisationen unterstützen die Kundgebung, darunter Parteien, Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen und Gewerkschaften sowie Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften. Alle Menschen, die für ein friedliches und respektvolles Miteinander demonstrieren wollen, sind zu der Kundgebung herzlich eingeladen.

Als Rednerinnen und Redner konnten folgende Personen gewonnen werden:
Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg,
Eren Ünsal, Leiterin der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung,
Thomas Schäfer, Vorsitzender Geschäftsführer von Stromnetz Berlin,
Susanne Stumpenhusen, Landesleiterin der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Berlin-Brandenburg,
Katrin Raczynski, Vorsitzende des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg sowie
Pfarrer Michael Raddatz, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Tempelhof-Schöneberg.

Parallel zur Kundgebung findet ab 16.15 Uhr eine Debatte zur „Ehe für alle“ im Deutschen Bundestag statt. Hierzu erklärt Jörg Steinert, Landesgeschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg: „Wir wenden uns gegen Homophobie, Transphobie und jegliche andere Form der Diskriminierung. Weder am Arbeitsplatz noch in der Kirche ist Diskriminierung in Ordnung. Auch der Staat muss aufhören zu diskriminieren. Es gibt keine sachlichen Gründe für die rechtliche Ungleichbehandlung von Lesben und Schwulen.“

Im Anschluss an die Kundgebung wird ein Stromkasten von Stromnetz Berlin in Regenbogenfarben gestaltet.

Bereits um 9.15 Uhr hisst Senator Dr. Dirk Behrendt am Mittwochmorgen zusammen mit dem Regierungschef von Buenos Aires, Berliner Regenbogenfamilien und dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg die Regenbogenflagge. Es folgen feierliche Flaggenhissungen am Rathaus Berlin-Lichtenberg um 12.00 Uhr und erstmals am Brandenburger Landtag um 12.30 Uhr. Am Mittwoch findet zudem ein Aktionstag der Bundesantidiskriminierungsstelle am Brandenburger Tor statt, an dem sich unter anderem auch der LSVD-Bundesverband beteiligt. Am Abend schneidet das Projekt MANEO zusammen mit Senator Dr. Dirk Behrendt den „Kiss Kiss Berlin – Regenbogenkuchen“ an. Zeitgleich findet ab 18 Uhr die schwule Friedhofsführung „Kreuz & Queer“ auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof statt.

„Liebe verdient Respekt“
Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie 2017
Kundgebung und Fotoaktion
Mittwoch, 17. Mai 2017, 16 bis 17 Uhr
U-Bahnhof Wittenbergplatz, Ausgang Richtung KaDeWe


Montag, 15 Mai 2017





Man kanns auch übertreiben: "Flensburg: Mit den schwulen Ampelmännchen, die es im Norden bislang nur in Hamburg gab, stelle Flensburg unter Beweis „wie bunt es tickt“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt." Na wenn das man keine Diskriminierung ist, daß man Schwulen sagen muss, wenn sie über die Stasse dürfen oder müssen dann Heteros stehen bleiben und nur Schwule dürfen rüberhoppeln? Jede Menge Frägen...Ich weiß jetzt schon das wird @haolam nicht passen. Hier mal der Link: http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Nachrichten-Schleswig-Holstein/Flensburger-Signal-Ampel-Koalition-fuer-schwule-Paerchen....Wie gesagt, man kanns auch übertreiben....