Von Terrorismus und Wohnungsbau: Die Probleme des Ruprecht Polenz mit der doppelten Verneinung

Von Terrorismus und Wohnungsbau:

Die Probleme des Ruprecht Polenz mit der doppelten Verneinung




Der politische Wahnsinn gehört zum Antisemitismus

(frei nach Chr. Wulff)

Ruprecht Polenz (CDU) ist Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, dem er seit 1994 angehört. Er ist Jurist mit grammatikalischen Problemen der doppelten Verneinung. Dies nachzulesen unter:

Eintrag in einer Diskussion bei Facebook am 01.10.11

Übrigens: genauso wenig, wie die Palästinenser den Terror OHNE GEGENLEISTUNG einstellen müssen gilt dies auch für die Siedlungstätigkeit der Israelis in den besetzten Gebieten und Ostjerusalem.

Eintrag in der gleichen Diskussion am 02.10.11

Ich hatte ein grammatikalisches Problem mit der doppelten Verneinung. Gemeint ist, Terrorismus muss eingestellt werden, ohne dafür Gegenleistungen zu erwarten. Siedlungstätigkeit in den besetzten Gebieten muss eingestellt werden, ohne dafür Gegenleistungen zu erwarten.

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Ob nun genauso wenig oder genauso viel, Herr Polenz vergleicht Terrorismus mit Siedlungstätigkeit.

Da fällt mir Karl May ein: Die Ureinwohner der USA (Indianer) respektieren, dass Pferdediebe mit dem Tod bestraft werden. Deshalb verlangen sie, dass Landräuber, gemeint sind die europäischen Eindringlinge, ebenfalls umgebracht werden.

Was Herr May nicht wusste, ist dem Juristen Polenz bekannt: Pferde kann man stehlen, Land nicht.

Bereits die oberflächliche Analyse erkennt Unterschiede zwischen Terrorismus und Siedlungstätigkeit. Das Ergebnis des gelungenen Terrorismus ist ein toter Jude, der nur in Ausnahmefällen selbst im Heiligen Land zum Leben erweckt werden kann. Das Ergebnis der gelungenen Siedlungstätigkeit ist ein Haus, das zerstört, verschenkt oder sogar von einem Araber bewohnt werden kann.

Die tiefere Analyse sieht im Terrorismus den Mord. Mein kurzer Artikel „Morde nicht!“, der in TABULA RASA, der Zeitung für Gesellschaft und Kultur

http://www.tabularasa-jena.de/artikel/artikel_3018/

erschienen ist, erläutert, was unter Morden zu verstehen ist.

Mord ist ein selbsterklärendes Verbot und schließt die Ermordung von Juden mit ein. Es sollte allgemeines Wissen sein, dass der Mord an Juden ohne Gegenleistungen eingestellt werden muss.

In seinen Einträgen versteht Herr Polenz unter Siedlungstätigkeit den Bau von Häusern außerhalb der Waffenstillstandslinien des israelischen Unabhängigkeitskrieges, in denen Juden wohnen werden. Innerhalb der Waffenstillstandslinien, im israelischen Kernland zwischen 1949 und 1967, dürfen Juden ungefragt bauen und wohnen, außerhalb nicht.

Nicht korrekt. Denn Juden dürfen in Europa und Amerika außerhalb dieser Waffenstillstandslinien ebenfalls bauen und wohnen. Nicht bauen und wohnen dürfen Juden außerhalb der Waffenstillstandslinien in den meisten arabischen und muslimischen Ländern und nach Norden bald bis zum Schwarzen Meer.

 

Die No-Build- und No-Live-Area für Juden trennt Israel in den Grenzen zwischen 1949 und 1967 von der zivilisierten Welt. Diese Area gleicht einem deformierten Ring um den Judenstaat.

Das deformierte ringförmige Verbot für jüdisches Bauen und Leben ist nicht selbsterklärend. Reicht ein grammatikalisches Problem mit der doppelten Verneinung aus, um es zu verstehen?

Zusammengefasst verlangt der deutsche Jurist und Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, dem er seit 1994 angehört, von den arabischen Palästinensern keine Juden zu ermorden und von den Juden, nicht im oben beschriebenen deformierten Ring um den Judenstaat herum zu bauen und zu wohnen.

Und beides, ohne dafür Gegenleistungen zu erwarten.

Denn ein jeder muss sich an Recht und Gesetz halten, ohne dies von Bedingungen abhängig machen zu dürfen (R.P.).

 

Dr. Nathan Warszawski

 

Dr. Nathan Warszawski ist der jüdische Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Aachen. Er veröffentlicht u.a. bei haOlam.de und der Achse des Guten (AchGut.de).

 

Lesen Sie hierzu auch:

 

 

Dr. Nathan Warszawski bei haOlam.de

 


Donnerstag, 06 Oktober 2011