Gedanken zu einer `GroKo´, die keine mehr ist ...

Gedanken zu einer `GroKo´, die keine mehr ist ...


Ein Blick in die aktuellen Meinungsumfragen beweist, dass die Wählerinnen und Wähler der GroKo immer schneller weglaufen: nur noch 17 bis 19 % würden bei der Schulz-Partei ihre Kreuzchen machen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagwahl wäre, und nur 31 bis 32 % bei Angie. Die GroKo aus roten und schwarzen Sozis kommt nicht über 50 %, wenn man die Umfragezahlen mit der gebotenen Skepsis zusammenrechnet. Sie ist also bereits jetzt eine Minderheitsregierung.

von Ramiro Fulano

 

Und wenn man dann noch bedenkt, dass nur jeweils 0,5 % aller Deutschinnen und Deutschen bei einer der beiden „Volks“-Parteien als Mitglieder eingeschrieben sind, kommen einem die Occupy-Parolen über das „1%“ plötzlich gar nicht mehr so doof vor – occupy that, liebe Möchtegern-Revoluzzer.

 

Die Links-Parteien rot-rot-grün haben auf absehbare Zeit keine realistische Machtperspektive ohne die CDU. Und die CDU erfüllt ihnen den Wunsch nach politischer Teilhabe gern – denn für die Mutti-Partei gibt es keine Alternative. Oder höchstens eine, die sie offiziell nicht will – zu ihrem eigenen Schaden. Denn auch die Angie-Partei knabbert noch immer an ihrem schlechtesten Wahlergebnis seit dem zweiten Weltkrieg.

 

Eine Koalition mit den Ökopathen hätte Abhilfe versprochen, aber derlei hat Herr Lindner von der FDP gerade noch rechtzeitig verhindert. Aber irgendwann zahlen sich die Investitionen in rotgrüne „Bildung“ bestimmt auch für die CDU/CSU politisch aus – wie in Baden-Württemberg, dem zukünftigen Schleswig-Holstein des Südens.

Es ist mehr verkehrt gelaufen als Krisen-Angies „WIllkommenspolitik“, die jeden Deutschen vom Baby bis zum Greis in den nächsten zehn Jahren genau 3.125 Euro pro Nase kosten wird (also 12.400 Euro für eine Durchschnittsfamilie). Für Jürgen Trittin ist das vermutlich eine Kugel Eis und bezahlt wird linke Politik mit dem Geld anderer Leute. Denn A) haben Linke kein Geld und B) kann jeder mit dem Geld anderer Leute großzügig sein – sogar die Grünen.

 

Zur Kasse gebeten werden von der schwarzroten Sozialkleptokratie nun aber auch jene Rentenrinnen und Rentner, die bereits jetzt nicht wissen, wie sie mit ihrem schmalen Staatssalär auskommen sollen. Und selbstverständlich ohne, dass sie diesbezüglich von den beiden Sozi-Parteien gefragt worden wären.

 

Linke Politik ist ein Luxus, den sich immer weniger Menschen leisten können oder leisten wollen. Denn linke Politik belastet jene Bevölkerungsgruppen über Gebühr, die wirtschaftlich schlechter gestellt sind und deshalb auf die Dienste eines funktionierenden Gemeinwesens angewiesen sind – solange sie die hierfür notwendigen Leistungen aus eigener Finanzkraft nicht wuppen können.

 

Das weiß man auch in Teilen der SPD, wird dafür aber als böser Mensch, als „Rechtspopulist“, verschrien. Und hält deshalb besser die Klappe.

 

In „sozial gerecht“ geteiltem Elend konkurrieren Alte, Arme und Kinder in Krisen-Angies neuem Deutschland um die teuren Ressourcen Gesundheit, Almosen und Bildung. Die wirtschaftlich besser Gestellten ziehen sich in ihrer Funktion als Krisengewinnler rotgrüner Wirtschaftspolitik (z.B. durch die ökologische korrekte Umverteilung der Energiekosten von unten nach oben) aus der Affäre, indem sie ihren lieben Nachwuchs rechtzeitig vor dem Einschulungstermin durch einen Umzug vor der „Ausländerschule“ in der eben noch begehrten Szenelage retten. Oder ihre Kinder gleich zur Waldorf-Schule schicken.

 

Waldorf-Schulen sind jene Privatschulen, in deren blütenreinen Lehrerzimmern und lilienweißen Klassenräumen hemmungslos von Zuwanderung als Bereicherung fantabuliert wird, während in den von Waldörflern herablassend als „Staatsschulen“ bezeichneten Instituten der Schulunterricht mangels allgemeiner Sprachkenntnisse nur noch in homöopathischer Dosis möglich ist. Und dafür wollen Waldörfler bewundert werden.  Selbstverständlich hat dieser Wahnsinn Methode, denn wo kämen wir denn hin, wenn bei der staatlichen Konkurrenz auf einmal der pädagogische Regelbetrieb möglich wäre – dann wäre man als Waldorf-SchülerIn jederlei Geschlechts ja auf einmal gar nichts Besonders mehr! Sondern hätte genauso miese Chancen auf dem Arbeitsmarkt, als wäre man zur IGS gegangen.

 

Ich würde annehmen, dass Waldorf-Eltern, die in ihrer Freizeit so gerne „refugees are welcome here“ krakeelen, sehr genau wissen, dass sie damit die Bildungschancen von Leuten ruinieren, die sich keine Waldorf-„Bildung“ leisten können und auf „Staatsschulen“ angewiesen sind.

 

Natürlich ist es das gute Recht der Waldorf-Eltern, für ihre Kinder nur das Beste zu wollen. Und Einbildung ist ja auch eine Bildung. Aber gekniffen sind natürlich jene, die sich nichts Besseres leisten können. Genau, wie bei der sogenannten Zweiklassenmedizin. Denn wenn man eine angemessene medizinische Versorgung nur durch den Wechsel in eine private Krankenversicherung bekommt, wäre man blöd, gesetzlich versichert zu bleiben.

Der moralische Grundfehler linker Politik besteht darin, dass man sich ihren negativen Begleiterscheinungen nur dann wenigstens teilweise entziehen kann, wenn man zu ihren Krisengewinnlern zählt. Und dadurch diejenigen, die auf ihre Errungenschaften angewiesen sind, noch tiefer ins Elend stürzt. So, wie linke Politik von den schwarzen und roten Sozis betrieben wird, muss man davon ausgehen, dass dieser Grundfehler politisch gewollt ist.

 

Wer auch nur einen flüchtigen Blick in die Notaufnahme eines Krankenhauses oder das Wartezimmer einer Arztpraxis geworfen hat, weiß, dass dort eine Zeitbombe tickt, die sich mit viel Geld und guten Worten nicht entschärfen lässt. Auch die heute ins Land strömenden „Refugees“ werden einmal älter. Und wer bereits heute Transferleistungen bezieht und außerhalb des Billiglohnsektors praktisch chancenlos auf dem Arbeitsmarkt ist, wird wohl kaum die wirtschaftliche Leistung erbringen um eines Tages jene „Bereicherung“ zu werden, als die uns Zuwanderung von interessierter Stelle immer angepriesen wird.

 

Stattdessen ist es so, dass die Allgemeinheit den Billiglohn der deutschen Wirtschaft durch Abstriche bei den Lebensstandards im Bereich Gesundheit, Bildung, Sicherheit subventioniert. Und die Leute sind nicht doof, liebe Sozis. Im Gegensatz zu Euch merken die das. Da kann Genosse Gabriel sich auf den Kopf stellen und so oft „Pack“ sagen, wie er möchte.

 

Armut ist ein Problem, dass nicht durch Geld zu lösen ist. Im Gegenteil: Alle empirischen Befunde belegen, dass staatliche Transferleistungen für an sich arbeitsfähige Menschen (das sind die mit je zwei gesunden Armen und Beinen sowie einem nicht allzu großen Dachschaden) das Problem nicht besser, sondern schlimmer machen. Was in der realexistierenden Wirklichkeit besser funktioniert, sind Anreize zu eigenem Gelderwerb, auch bekannt als Kapitalismus. Aber davon will linke Politik nichts wissen, denn Arbeit macht nun mal Arbeit.

 

Und weil man im Archipel Öko und bei den Sozialkleptokraten nicht einsehen kann (aufgrund einer politisch verhinderten intellektuellen Leistungsfähigkeit) oder einsehen möchte (weil man die Scheinheiligkeit dort für einen Lebensstil hält), dass „Vater Staat“ einem nichts geben kann, was er einem anderen nicht vorher weggenommen hat, wird es so weitergehen, wie gehabt: Im Namen des „sozial gerecht“ geteilten Elends wird denjenigen in die Tasche gefasst, die sich am wenigsten dagegen wehren können, damit man sich im linkalsternativen Milieu den Luxus leisten kann, an den man sich nach dem langen Marsch durch die Instanzen gewöhnt hat.

 

Man kann das so machen, liebe Linke. Man sollte dann nur aufhören, die Che-Guevara-Fahne zu schwingen und von Venezuelas leuchtender Zukunft zu fantabulieren, sonst wird‘s nicht bloß peinlich, sondern zudem auch lächerlich. Ihr seid genau die Philister geworden, vor denen ihr als junge Menschen weggelaufen seid.

Aber „links“ ist nicht nur peinlich und lächerlich, sondern auch sehr gefährlich. „Mehr Europa“ war immer das Ergebnis von Krisen. Im Umkehrschluss heißt das: Nur, wenn man genug Krisen produziert, kann aus der Brüsseler Beamtendiktatur der EU-Einheitsstaat werden. Wozu derlei Bestrebungen bereits geführt haben, hat sich während des Balkankrieges und später in der Ukraine gezeigt. Aber vermutlich möchte das politische Berlin auch einen dritten Weltkrieg riskieren, weil Germany wie verrückt auf „Mehr Europa“ ist. Wie gerne die EU über Leichen geht, hat sich ja zuletzt in Katalonien gezeigt.

 

 

 

Foto: By Alf van Beem (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons


Sonntag, 04 Februar 2018





Eine Regierung, die beharrlich zum Schaden der eigenen Bevölkerung handelt und stattdessen mit einer angeblich ethisch hochstehenden Ideologie moralischen Druck ausübt, wird früher oder später scheitern. Jedenfalls lehren das die Geschichtsbücher. Ein Paradigmenwechsel wird immer wahrscheinlicher. Dänemark macht vielleicht einen Anfang, wo ausgerechnet die Sozialdemokraten jüngst vorschlugen das Asylrecht gänzlich abzuschaffen. Für Asylsuchende sollen als Alternative Auffanglager in der Dritten Welt dienen, wie Danmarks Radio am 4.2.18 auf seiner Webseite berichtete. Der Vorschlag ist bemerkenswert, da er bekannte Positionen der "Rechtspopulisten" übernimmt.

Artikelzitat: ,,Wie gerne die EU über Leichen geht, hat sich ja zuletzt in Katalonien gezeigt". ------------------------------------------------- Nehme schwer an,die EU befand sich in der Zwickmühle. Da Katalonien als eine Hochburg für den politischen Islam steht, war es in diesem Fall für die dort lebenden Spanier/Katalanier besser, dass es nicht zum gewünschten unabhängigen ,,Kalifat Katalanien" gekommen ist.... Kalifat Katalonien www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/kalifat-katalonien/