`Living Diversity in Germany and Israel´: Neue Akzente im Jugendaustausch

`Living Diversity in Germany and Israel´:

Neue Akzente im Jugendaustausch


Das Projekt `Living Diversity in Germany and Israel Challenges and Perspectives for Education and Youth Exchange verfolgt das Ziel, ein deutsch-israelisches Netzwerk von Trgern und Fachkrften der auerschulischen Jugendarbeit aufzubauen, die sich in ihrer Bildungs- und Austauscharbeit fr ein gesellschaftlich-gleichberechtigtes Miteinander und gegen Ausgrenzung und Diskriminierung einsetzen.

Zum einen soll die Achtsamkeit für die bestehende

 

 Vielfalt im Leben und Lernen junger Menschen in Deutschland und Israel erhöht werden. Zum anderen gilt es, das Bewusstsein und Handeln für demokratische Werte gemeinsam aktiv zu stärken. 

Im Jahr 2017 ist es gelungen, durch vielfältige Veranstaltungen diese Ziele in die Realität umzusetzen. Auf einem öffentlichen Fachtag in Berlin boten sich Chancen zum Austausch und zur Vernetzung für zahlreiche Akteure aus Politik, Wissenschaft, Jugend- und Bildungsarbeit. Relevante Diskurse, Fragestellungen und vorläufige Antworten wurden in einem Zwischenbericht zum Projekt zusammen getragen. 

Im weiteren Jahresverlauf gab es mit drei bilateralen Seminaren für deutsche und israelische Fachkräfte ein abwechslungsreiches Angebot zur Weiterbildung und Vernetzung: Im September in Leipzig, Anfang Oktober in Mainz und zuletzt Ende November in Haifa konnten sich Fachkräfte beider Länder mit verschiedenen Methoden, Ansätzen und Projekten diversitätsbewusster Bildungsarbeit in Deutschland und Israel beschäftigen. Insgesamt nahmen an den Veranstaltungen knapp 200 Fachkräfte der Austausch- und Bildungsarbeit aus beiden Ländern teil. 

Für 2018 liegt der thematische Schwerpunkt auf den Migrationsgesellschaften Deutschland und Israel: Was bedeutet die Vielfalt unterschiedlicher Migrationsgeschichten junger Menschen und ihrer Familien für die Konzeption und Begegnung junger Menschen aus Deutschland und Israel? Wie können unterschiedliche kulturelle, religiöse und nationale Identitäten der jungen Generationen noch stärker berücksichtigt werden und dabei Negativbildern und Antisemitismus entgegenwirken? Auf verschiedenen Veranstaltungen werden Fachkräfte der Austauschprogramme diesen Fragen nachgehen und neue Projektpartnerschaften für Begegnungsprogramme ins Leben rufen. 

(ConAct - Foto: ConAct/Ruthe Zun


Sonntag, 04 Februar 2018