100 Jahre Balfour-Deklaration: Verpaßte Chance

100 Jahre Balfour-Deklaration:

Verpaßte Chance


In der nächsten Woche wird die Balfour-Deklaration 100 Jahre alt. Am 2. November 1917 übergab Arthur James Balfour, der damalige britische Außenminister, Lionel Walter Rothschild ein offizielles Schreiben, in dem das Vereinigte Königreich der zionistischen Bewegung seine Unterstützung einer »jüdischen Heimstätte« im von London verwalteten Mandatsgebiet »Palästina« zusicherte.

Das Dokument gilt als ein wichtiger Grundstein für die freilich erst drei Jahrzehnte später von den Vereinten Nationen mit ihrer Resolution 181 (II) auf den Weg gebrachte Wiedergründung Israels. Während das Jubiläum der Balfour-Deklaration in Jerusalem und London gebührend gefeiert werden soll, planen die in den 1960ern als »Volk« aufgetauchten »Palästinenser« weltweite Proteste.

 

Schon vor zwölf Monaten rief das Regime in Ramallah ein Jahr voller Aktionen gegen die Balfour-Deklaration aus und kündigte an, Großbritannien wegen des Schreibens vor Gerichte zerren zu wollen. Gleichzeitig verlangte die PA Abu Mazens eine offizielle Entschuldigung Londons. Ziel ihrer Kampagne gegen die Balfour-Deklaration ist, den jüdischen Staat nach Kräften zu delegitimieren.

 

Statt sich endlich auf den Aufbau und der Organisation eines unabhängigen und demokratischen Staates als friedlicher Nachbar Israels zu konzentrieren, den auch in Israel weite Teile von Gesellschaft und Politik unterstützen würden, setzt die »Palästinenserführung« einmal mehr auf Zerstörung und beweist damit, daß Frieden und ein eigener Staat für sie nachrangige Bedeutung haben.

 

 

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Freitag, 27 Oktober 2017