Entwicklungshilfe: Israelische Agrartechnik in Malawi

Entwicklungshilfe:

Israelische Agrartechnik in Malawi




Die israelische Agentur für Entwicklungszusammenarbeit (MASHAV) unterstützt eine Initiative des Präsidenten Malawis, H.E. Joyce Banda, die die Bekämpfung von Armut und Hunger zum Ziel hat.

Die Armutsraten sind in den ländlichen Gebieten Malawis wegen starker klimatischer Veränderungen besonders hoch. Über 80 Prozent der ländlichen Bevölkerung sind von der Landwirtschaft abhängig, um überleben zu können.

Durch die 2012 ins Leben gerufene Initiative soll die Produktivität und die Mechanisierung im Anbau verbessert und die Tierhaltung und Bewässerungstechnik gefördert werden.

In diesem Rahmen hat die MASHAV im Natural Resources College in der Nähe der Hauptstadt Lilongwe ein Vorführsystem aufgebaut, mit dem die Tropfbewässerung demonstriert werden kann. Gedacht ist es für Multiplikatoren, die ihrerseits Kleinbauern vor Ort unterrichten sollen.

Das Hauptziel des Projektes ist es, durch die Einführung moderner Agrartechnik wie effizienter Bewässerung die Armut und den Hunger in Malawi dauerhaft zu bekämpfen.

 

Botschaft des Staates Israel in Berlin - Foto: MASHAV

 

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Samstag, 03 August 2013





Dieser Ansatz von Hilfe ist richtig, da es offenbar tatsächlich um Hilfe zur Selbsthilfe geht.Israel ist weltweit führend in Sachen Abwasseraufbereitung. 93 % des israelischen Schmutzwassers werden aufbereitet, wovon 80 % in die Wiedernutzung zurückfließen.
Mit israelischen know how könnten afrikanische Staaten lernen weniger Wasser zu verbrauchen. Die Elfenbeinküste , Gabun und der Senegal werden bereits im Bereich Bewässerung und Wassermanagement beraten. Senegal bezieht derzeit 80 % seines Nahrungsbedarfs aus Importen, weil die traditionelle Landwirtschaft nur auf eine Ernte pro Jahr kommt. Mit israelischer Technologie könnten die Bauern aber auf 3 bis 4 Ernten kommen.
Volker Seitz, Autor "Afrika wird armregiert"