Islamische Republik Iran droht Israel erneut mit Vernichtungskrieg

Islamische Republik Iran droht Israel erneut mit Vernichtungskrieg


Wie die Jerusalem Post berichtet, droht der oberste Kommandant der Revolutionsgarde - Mohammad Ali Jafari - mit der Vernichtung Israels beim nächsten Waffengang

von Dr. Naftali Neugebauer

Durch die Untätigkeit und tiefe Spaltung des westlichen Bündnis, das sich mit dem Sieg der Achse Teheran - Istanbul - Moskau in Syrien wohl abgefunden hat, fühlt sich der Iran stark genug die nächste Etappe nehmen zu wollen: Die Eroberung Jerusalems.

 

Teheran versucht strategisch die islamische Welt durch die Eroberungsphantasie, wonach Israel von der Landkarte zu verschwinden habe und Jerusalem zu erobern sei unter dem Banner des Islam, hinter sich zu einigen. Auch hier haltet das fragile westliche Bündnis schlechte Karten in der Hand: Nicht nur das eigene Appeasement gegenüber dem Islam und der Duldung bis hin fahrlässigen Herbeiführung antisemitischer Gewalttaten und Hetze machen es schwer.

 

Taktisch ist das Militärbündnis mehr als fragil - Stichwort Türkei und die genozidalen Vernichtungsphantasie Irans trifft auf fast einhellige Symphatie und Unterstützung in der muslimischen Welt, jenseits aller staatlichen, regionalen und inneren religiösen Differenzen.

 

Es ist mehr fraglich, ob einerseits die arabisch-sunnitischen Staaten wie auch europäische Staaten gewillt sind, im Ernstfall Israel zu unterstützen. Einzig die USA dürften sicherer Bündnispartner in einem militärischen Konfliktfall bleiben. Deutschland wird aufgrund des Appeasements gegenüber dem Iran - federführend die SPD und Grüne/Bündnis 90 - sicher keine Anstrengungen setzen, ja eher wie in der Vergangenheit sich blockierend verhalten. Merkels deklarierte Staatsräson wird kaum den reality check überleben und sich als Worthülse erweisen.

 

Jafari von der Revolutionsgarde wird von der Jeruslam Post zitiert: "Jafari added that Iran and other groups will come to the aid of Hezbollah should they be attacked by Israel." Hintergrund ist einmal mehr die Rivalität Riads und Teherans um die Vorherrschaft im Nahen Osten. So publizierte die Arabische Liga am Sonntag, wonach sie die durch Teheran unterstützte Hiszbollah als Terrororganisation erachte, die entwaffnet gehöre.

 

Fakt ist, dass die Weltgemeinschaft zu diesen fortgesetzten Vernichtungsdrohungen gegen den einzigen demokratischen Staat im Nahen Osten schweigt und tatenlos zusieht.

 

 

Erstveröffentlicht bei prikk.world


Freitag, 24 November 2017