Die täglichen Vorkommnisse - Sonntag, 3.06.2018

Die täglichen Vorkommnisse - Sonntag, 3.06.2018


Ereignisse des gestrigen Tages in Israel im Überblick

Sonntag, 03.06.2018:
- Die Nacht über gab es mehrfach Raketenalarm am Gazastreifen. Nach Mitternacht wurde vom Abwehrsystem ein Projektil zerstört.
- Nach 1 Uhr nachts wurde ein weiteres Projektil vom Himmel geschossen.
- Gegen 2.30 Uhr gab es wieder Alarm in den Kreisen Schaar HaNegev und Hof Aschkelon.
- In Reaktion auf die Raketen und weitere Terroraktivitäten (u.a. Sprengsätze am Grenzzaun, Verursachung von Bränden in Israel) beschoss die Luftwaffe 10 Terrorziele im Gazastreifen, darunter 2 Hamas-Waffenwerkstätten, Lager und militärisches Gelände.
- Die Terroristen geben einen weiteren Luftangriff Israel an. Die IDF sagt, dass sie auch 5 Marineziele der IDF beschossen.
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria 7 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber.
- 2 PA-Araber wurden festgenommen, die mit einer Schusswaffe und Messern bewaffnet versuchten in den Ort Mitzpe Yischai einzudringen.
- Bauern fanden in einem Feld im Kreis Eschkol eine nicht explodierte Mörsergranate.
- Grenzpolizisten nahmen einen Araber fest, der sie bei einem Krawall in Schuafat mit einer Benzinbombe bewarf.
- Soldaten nahmen einen unbewaffneten Araber fest, der den Grenzzaun des Gazastreifens durchbrach.
- Nach Angaben der Terroristen soll eine nicht explodierte Rakete der Eisernen Kuppel im Gazastreifen niedergegangen sein.
- Bei Durchsuchungen in Hebron wurden mehrere tausend Schekel Terrorgelder und Propaganda-Hetzmaterial beschlagnahmt.
- 2 Araber näherten sich auf verdächtige Weise dem Ort Kedumim in Samaria. Bei einer Überprüfung wurden vorbereitete Schusswaffen, Kugeln und ein Messer gefunden.
- Es gab zwei weitere Brände durch Terrordrachen, einen beim Kibbuz Or HaNer im Kreis Scha’ar HaNegev, einer im Kibbuz Yad Mordechai.
- Ein weiterer Brand durch Terrordrachen brach im Schimoni-Wald im Kreis Scha’ar HaNegev aus.
- Mehrere Gaza-Araber drangen bei Khan Junis auf israelisches Gebiet vor. Sie setzten einen Baucontainer in Brand. Dann flohen sie zurück in den Gazastreifen.
- Am Abend wurde der Schokeda-Wald südöstliche von Gaza durch einen Terrordrachen in Brand gesetzt.
- Ein weiterer Drachen wurde am Grenzzaun gefunden.

Humanitäres:
- Israelische Ärzte drängen darauf, dass 14 Krebspatienten aus dem Gazastreifen zur Behandlung nach Israel einreisen dürfen.

RTL-Nachrichten um 16.35 Uhr: Insgesamt hat die Luftwaffe 15 Angriffe geflogen. RTL bezeichnet sie als „Vergeltung“.

Die Terroristen im Gazastreifen haben angefangen, nicht nur Drachen, sondern auch mit Helium gefüllte Ballons nach Israel zu schicken, um Brände zu verursachen. Helium wird vor allem in Krankenhäusern eingesetzt. Jetzt stelle man sich vor, was los wäre, würde Israel den Import von Helium in den Gazastreifen untersagen – auch wenn mit allergrößter Wahrscheinlichkeit die Krankenhäuser den Rohstoff für diese Terrorballons liefern.

Die Berichte der Araber über die „Ermordung“ der Sanitäterin am Gaza-Zaun hat die üblichen Widersprüche: Mal wurde sie in den Rücken geschossen, mal von vorne. Mal trug sie einen weißen, markierten Kittel, mal blaue Kleidung, mal eine „Presse“-Weste. Mal ein rotes Kopftuch, mal ein blaues. Mal wurde ihr ein Luftröhrenschnitt gemacht und ein Tubus eingeführt, aber als sie im Krankenhaus ankam, war dieser entfernt. Wie glaubwürdig sind da die Behauptungen der Terroristen?

Benjamin Netanyahu gab Anweisung, dass die Kosten der durch die Terrordrachen verursachten landwirtschaftlichen Schäden von den für die Palästinenser vorgesehenen Geldern abgezogen werden.

 

 

Zusammengestellt von Heplev


Montag, 04 Juni 2018