Old Shatterhand und Hitlerjunge Salomon

Old Shatterhand und Hitlerjunge Salomon


Exklusiv-Interview von Björn Akstinat mit dem deutsch-jüdischen Filmproduzenten Artur Brauner

Er gehört weltweit unbestritten zu den Erfolgreichsten seiner Zunft. Ihm verdanken wir über 250 unvergessliche Kinoproduktionen. Darunter sind Monumentalfilme wie „Der Tiger von Eschnapur“, Karl May-Verfilmungen wie „Old Shatterhand“, die Dr. Mabuse-Reihe, Edgar Wallace-Gruselklassiker und aufrüttelnde Dramen über die Nazi-Zeit wie „Der 20. Juli“ oder „Hitlerjunge Salomon“. Artur Brauner erblickte 1918 als Sohn des jüdischen Holzgroßhändlers Mosche Brauner und seiner Frau Brana im polnischen Lodz/Lodsch das Licht der Welt. Schon 1946 gründete er im stark zerstörten West-Berlin seine Firma „CCC“ (Central Cinema Company) und errichtete wenig später eigene Filmstudios auf einem Gelände in Berlin-Spandau. Viele Schauspielerinnen wurden durch ihn bekannt: Senta Berger, Elke Sommer, Caterina Valente oder auch Sonja Ziemann. Er machte in der Nachkriegszeit aus Berlin wieder eine Filmmetropole. Sein Schaffen und seine Werke würdigte man zigfach mit Preisen und Auszeichnungen. Unter anderem erhielt „Atze“, wie ihn Freunde nennen, mehrere Goldene Berlinale-Bären, die Goldene Kamera, das Bundesverdienstkreuz erster Klasse, zwei Golden Globes und fünf Oscar-Nominierungen. Die israelische Gedenkstätte Yad Vaschem ehrt ihn seit 2009 auf besondere Weise durch die regelmäßige Vorführung seiner über 20 Filme, die einen Bezug zur Judenverfolgung haben.

 

 

Foto: Artur Brauner im Interview mit der Jüdischen Rundschau (Foto: Jüdische Rundschau)


Donnerstag, 02 August 2018






mir ist im Rubrum aufgefallen: "... mit dem deutsch-jüdischen Filmproduzenten...". Wäre er ein Christ würde dann da stehen : mit dem deutsch-christlichen Filmproduzenten? shalom Ksi-Alexander Moslé