Großkoalitionärer Konsens gegen Israel: Berliner Aufregung

Großkoalitionärer Konsens gegen Israel:

Berliner Aufregung


Mag der Zustand der großkoalitionären Regierung in Berlin auch noch so desolat sein, auf ihre antiisraelischen Reflexe ist Verlaß. Wie das Auswärtige Amt verkündet, ist es in »größter Sorge«, weil mit dem »drohenden« Abriß illegal im C-Gebiet errichteter Gebäude, die das »Dorf« Khan al-Ahmar bilden, »die Grundlagen der Zwei-Staaten-Lösung nachhaltig erschütter[t]« werden könnten.

Weil ein paar ohne die nötigen Genehmigungen errichtete Häuser, darunter eine mit italienischer Unterstützung gebaute »Schule«, in der Kinder mit der Ideologie der »palästinensischen« Terrororganisation Fatah indoktriniert werden, abgerissen werden könnten, fürchten die Berliner Diplomaten um den Weltfrieden oder den in der Region. Und verantwortlich dafür ist – natürlich Israel.

 

Vielleicht könnte man über die Einwände des von Heiko Maas geführten Ministeriums nachdenken. Dazu allerdings müßte es wenigstens einigermaßen glaubwürdig sein. Doch davon kann leider nicht die Rede sein. »Palästinensische« Terroristen attackieren seit Wochen Israel nahezu täglich mit Ballons und Drachen, die Brandsätze transportieren und verheerende Feuer auslösen. Berlin schweigt.

 

In den letzten Tagen wurde Israel von Gaza aus mehrfach unter massiven Raketenbeschuß genommen: Berlin schweigt auch dazu. Die »Behörde« in Ramallah, die sich anmaßt, einen »Staat Palästina« zu verwalten, bekräftigt immer wieder, nicht von ihren »Märtyrerrenten« lassen zu wollen, mit denen sie Terroristen oder deren Angehörige belohnt. Doch auch dazu fällt Berlin exakt nichts ein.

 

Doch soll ein von einem über jeden Zweifel erhabenen Gericht bestätigter Beschluß zur Durchsetzung von Recht vollstreckt werden, dann herrscht in Berlin nicht bloß Sorge, sondern »größte Sorge«. Dann sind »die Grundlagen der Zwei-Staaten-Lösung« sogar »nachhaltig« in Gefahr. Wer aber gleichzeitig zum Ballon- und Raketenterror schweigt, zu »Märtyrerrenten«, der bliebe doch besser auch stumm.

 

 

tw_24


Montag, 09 Juli 2018






Wer bei den Wirtschaftsflüchtlingen von "berechtigten Flüchtlingen" spricht, der hat auch kein Problem damit seinen Senf zu den Belangen anderer Länder dazuzugeben. Ist im Falle von H. Maas natürlich schon ein größeres Problem, im Gegensatz zu DE hat er es in Israel ja mit einem gut arbeitenden Gericht zu tun, wie ungewohnt ist das denn?

Gefühlt schafft es die deutsche Regierung aktuell nicht in Deutschland auch nur einen jüdischen Mitbürger oder irgendjemanden der sich auf deren Seite stellt dauerhaft vor Bedrohung und Tätlichkeiten zu schützen. Ich stelle folgende These auf: Das Kind einer jüdischen Familie das eine öffentliche Grund-, Mittelschule-, oder auch eine Realschule oder Berufsschule in Bayern besuchen würde und sich als solches vorstellt, würde nicht wie seine evangelischen oder katholischen oder muslimischen Klassenkameraden mit ihrem religiösen Bekenntnis akzeptiert werden, sondern über kurz oder lang gemobbt werden und die Lehrer, die sich auf seine Seite stellen auch. Ich würde mich sehr freuen gegenteiliges zu hören!! Die Aussagen so einer Regierung bezüglich dessen was Israel zu tun und zu lassen hat, können daher gar nicht ernt genommen werden, würde ich als politischer Laie meinen. Stattdessen gilt: Das sagt der Herr zur Zionsstadt. Mach dein Zelt größer! Spanne deine Zeltdecken aus, ohne zu sparen! Verlängere die Seile und schlag die Zeltpflöcke fest ein! Denn nach Süden und Norden wirst du dich ausbreiten...Jesaja 54,2 ff