USA: Der Antisemitismus kommt von links

USA: Der Antisemitismus kommt von links


Der Massenmörder, der in einer Synagoge in Pittsburgh das Feuer eröffnete, war ein Antisemit und ein fanatischer Trump-Hasser.

Vorbemerkung: In diesem Text geht es um die amerikanische Linke (vor allem die Demokratische Partei); er wirft damit aber auch ein Bild auf Deutschland/Europa, denn mit den Linken bei uns ist es nicht anders. Außerdem stellen unsere Medien die US-Demokraten und was sie tun fast immer als positiv dar, während die US-Republikaner und besonders Präsident Trump niedergemacht werden. Auch bei uns gilt Antisemitismus als ein „rechtes“ Phänomen, wird links nicht verortet. Und das ist verlogen; es muss sich ändern. Die Linken müssen endlich eingestehen, dass der Antisemitismus bei ihnen nicht weniger, sondern eher mehr grassiert als sonst irgendwo im politischen Spektrum. Und dass er auch ein stark muslimisches Phänomen ist.

Von Monica Showalter, The American ThinkerDas hat die Linken aber nicht davon abgehalten den Versuch zu unternehmen Trump das Massaker anzuhängen, wie sie es mit allen Unglücken machen. Egal, was Trump sagt. Egal, wie groß die Unterstützung für ihn aus Israel ist. Egal, dass seine Liblingstochter orthodoxe Jüdin ist und seine drei Enkel ebenfalls jüdisch sind. Die verzweifelte Logik dafür Trump zu beschuldigen kann man hier, hier und hier nachlesen.

Und vergessen Sie nicht den unglaublichen Tweet hier (für den sie sich immer noch nicht entschuldigt hat), den Clarice Feldman in ihrer Kolumne zitierte, mit dem Trump nicht nur das Übel angehängt wurde, sondern auch die Juden für den Anschlag verantwortlich gemacht wurden, ein verblüffend widerwärtiges Tun der Linken.

(Und ein Wort an meine amerikanischen jüdischen Glaubensgeschwister. Der Präsident macht das möglich. Hier. Wo ihr lebt. Ich hoffe, die Verlegung der Botschaft da drüben, wo ihr nicht lebt, war es wert.)

Dabei ist seit Jahren offensichtlich, dass die Linken und ihre Demokraten im Amt die besten Freunde der Antisemiten gewesen sind.

Erst vor ein paar Wachen sahen wir, wie der früher Präsident Bill Clinton und andere Top-Demokraten Seite an Seite mit dem offenen und offenkundigen Antisemiten Louis Farrakhan auf Aretha Franklins Beerdigung in der ersten Reihe saßen. Ich erinnere mich, dass ich damals schrieb:

Ernsthaft: Wie konnte dieser Freak da reinkommen und warum zum Henker wurde er in die erste Reihe gesetzt? Neben die anderen sogenannten Führer der schwarzen „Gemeinschaft“, wie dem kaum oberhalb von respektabel befindlichen Jesse Jackson, Al Sharpton und Amerikas angeblichem „ersten schwarzen Präsidenten“ und Bill Clinton?

Jüdische Republikaner haben aufgezeigt, dass nicht nur Farrakkan selbst in der Demokratischen Partei berühmt gewesen ist, die Partei selbst ist geladen mit Leuten, die eng mit ihm verbunden sind. Sie schreiben:

Unten die von Matt Brooks, dem Geschäftsführer der Republican Jewish Coalition, ausgegebene Erklärung:

Sieben lange dienende Demokraten haben enge Beziehungen zu Louis Farrakhen. Jeder von ihnen sollte zurücktreten.

Dazu gehört der ehemalige Angestellte der Nation of Islam, der Kongressabgeordnete Keith Ellison, der stellvertretender Vorsitzender des nationalen Parteivorstands ist. Ellison hat versucht sein Treffen mit Farrakhan im Jahr 2013 zu rechtfertigen, während er sein späteres Treffen mit dem Führer der NOI in Farrakhans Hotelzimmer 2015 ignorierte. Von mindestens sechs weiteren Demokraten ist bekannt, dass sie Farrakhan mit offenen Armen begrüßen. Diese Kongressmitglieder – Maxine Waters, Barbara Lee, Danny Davis, Andre Carson, Gregory Meeks und Al Green – haben sich allesamt im Amt gemütlich mit Farrakhan zu persönlichen Treffen hingesetzt.

Es kann kein Zweifel darüber bestehen, wie abstoßend es ist, dass diese Demokraten mit Louis Farrakhan in Verbindung stehen. Farrakhan ist vor allem ein Hassprediger. Er predigt, dass Juden die Regierung und die Medien „kontrollieren“ und hat behauptet, „diesen satanischen Juden den Schutz weggezogen“ zu haben; er sagte dazu: „Eure Zeit ist vorbei, eure Welt ist vorbei.“ Und das waren nur die Kommentare der letzten Woche.

Antisemitismus ist inakzeptabel. Farrakhan ist das moralische Äquivalent eines Führers des Ku-Klux-Klans. Sollte entdeckt werden, dass Mitglieder des Kongresses sich mit dem Führer des KKK getroffen hätten, würden sie zurücktreten müssen. In diesem Fall ist infolge des Treffens mit und der Befürwortung von Louis Farrakhan alles weniger als ein Rücktritt dieser sieben Demokraten nicht akzeptabel.

Unter den Farrakhan ergebenen ist Keith Ellison, die Nummer Zwei der Demokratischen Partei, besonders berüchtigt für seinen Antisemitismus. Der Daily Caller berichtet:

Der Mann, der die Demokratische Partei führen soll, war bis in seine 30-er Sprecher der Nation of Islam, der öffentlich Antisemitismus spie und später in seinem Leben als Kandidat für den Kongress wissentlich $50.000 Wahlkampfspenden annahme, die von islamischen Radikalen gegeben und gesammelt wurden, die offen islamischen Terrorismus unterstützten und Führer von Fassengruppen der Hamas und der Muslimbruderschaft waren.

Einmal als Kongressabgeordneter im Amt deutete Keith Ellison mehr als an, dass der 9/11 ein Inside-Job war, ausgeführt um einen Vorwand für Krieg gegen die Muslime zu schaffen – eine oft von Antisemiten oft voran getriebene Version, die behauptet Israel oder der „Mossad“ sei Mittäter – indem er den 9/11 mit dem Reichstagsbrand gleichsetzte, der berüchtigten Brandstiftung am deutschen Parlamentsgebäude 1933, das die Nazis Kommunisten anhängten und damit nutzten, um die Mehrheitskontrolle über die Regierung zu erlangen und Nazideutschland aufzubauen.

Vergessen Sie nicht Hillary Clinton, bis vor kurzem die Top-Führerin der Demokraten, die einen Wahlkampfhelfer bekanntlich einen „Fucking Jewish Bastard“ nannte. Das wurde, nach Angaben des Daily Caller, von drei Augenzeugen bestätigt.

Dann gibt es Pastor Jesse Jackson, der Juden als „Hymietown“ (Itzig-Städter) bezeichnete und noch schlimmer, es gibt Pastor Al Sharpton, den Anstifter der antisemitischen Krawalle von Crown Heights und des antisemitischen Feuers in Freddie’s Fashion Mart, und ein weiterer Demokraten, vor dem die Top-Demokraten nie vergessen sich zu verbeugen. Er zeigt immer noch keine Reue. Der Daily Caller schreibt:

Sharpton hat zudem kaum verhüllte Hinweise auf Juden gegeben, indem er sie während der Krawalle von Crown Heights „Diamantenhändler“ nannte; die Krawalle fanden 1991 in Brooklyn statt. Sharpton, der Proteste anführte, die zu den Krawallen führten, sagte damals: „Wenn die Juden das weiter wollen, dann sagt ihnen, sie sollen ihre Kippot wieder aufpieken und zu meinem Haus kommen.“

Oh, das war ja damals, nicht heute, mag mancher Demokrat sagen. Heute ist das verstohlener, aber genauso schlimm. Wir haben Linda Sarsour, die immer noch wie die anderen Demokraten mit Farrakhan abhängt, aber einen ausgeklügelteren Antisemitismus propagiert, der den jüdischen Staat Israel ausradieren soll. Die New York Post schreibt:

Ein Beispiel dafür, wie das funktioniert, ereignete sich letzten Monat in Durham (North Carolina), wo der Stadtrat einen Beschluss fasste, mit dem der örtlichen Polizei verboten wird an „militärartigem“ Training in Israel teilzunehmen. Die Maßnahme war das Ergebnis von Unruhe bei der Jewish Voice for Peace und deren Verbündeten in der Bewegung Black Lives Matter. Anscheinend bestand das Ziel darin gegen einen landesweiten Trend der Militarisierung der Gesetzeshüter gegenzuhalten, der angeblich in Verbindung mit Schüssen der Polizei auf Afroamerikaner steht. Aber der wahre Zweck bestand darin der BDS-Bewegung zu einem Sieg zu verhelfen, der Israel untergraben und die amerikanischen Juden beschmutzen würde.

Selbst Courtney Love, grottenschlechter linker Grunge-Rockstar, war von Sarsours Antisemitismus erschüttert und hat sie deswegen angeprangert.

Dann gibt es die kleineren Spieler, Demokraten, die Posterkinder für demokratische Bemühungen gewesen sind, um republikanische Präsidenten aus dem Amt zu bringen; Demokraten wie die verhinderte Valerie Plume – eine rabiate und verwirrte Antisemitin. Erinnern Sie sich hieran:

Valerie Plame, die nicht-heimliche CIA-Beamtin, die eine Riesensache daraus machte, dass man ihren Namen in Bezug auf ihre Gegnerschaft zu Präsident Bush durchsickern ließ und die auf dem Cover von Vanity Fair als wagemutige, glamouröse Superspionin gerühmt wurde, stellte sich als Wald-und-Wiesen-antisemitische Fanatikerin heraus.

Und es hat auch vor kurzem Vorfälle gegeben, so als ein MSNBC-Moderator Trumps Anwalt Michael Cohen als „Kikle“ bezeichnete. („Kike“ – sprich: kaik – ist ein sehr herabwürdigender Begriff für Juden.)

Einige dieser Leute haben sich entschuldigt, als sie ertappt wurden, aber viele, so wie Farrakhan, den man zuletzt erlebte, wie er Juden als „Termiten“ bezeichnete, haben das nicht getan. Andere, wie Sarsour, die darauf besteht, dass ihre Anstrengungen zur Auslöschung des jüdischen Staats nichts mit Antisemitismus zu tun haben, behaupten überhaupt keine Antisemiten zu sein.

Das ist Müll. Wir können sehen, was mit diesen Bemühungen abgeht der Verantwortung zu entgehen und unbehelligt mit dem Antisemitismus weiterzumachen. Und die Folgerung ist offensichtlich: Die Linken haben aus sich eine Quelle des Antisemitismus gemacht, wobei alle wichtigen Strömungen seins Giftes aus ihrer Richtung kommen. Demokraten haben ihn normalisiert, die gefördert und gefeiert, die ihn verfechten. Heute versuchen sie ein grässliches Massakaer druch ein verstörtes Monster Trump anzuhängen. Das zieht nicht.

 

Übersetzt von Heplev


Sonntag, 04 November 2018