Heiko Maas weiterhin angetan vom gescheiterten `Iran-Deal´: Rätselhafter Minister

Heiko Maas weiterhin angetan vom gescheiterten `Iran-Deal´:

Rätselhafter Minister


Im Bundestag in Berlin wurde am Mittwoch auch der Etat des vom Sozialdemokraten Heiko Maas geführten Auswärtigen Amts für 2018 beraten. In der Debatte erklärte der Minister wenig überraschend den Joint Comprehensive Plan of Action zu einem Erfolg, denn es sei »besser« diesen Vertrag zu haben, »als gar keinen [..] und den Iran in eine Entwicklung zu drängen, die keiner will«.

Dieses zweifellos originelle Lob des »Atomabkommens« wirft gleichwohl Fragen auf, die im Parlament leider niemand stellen wollte. In welche »Entwicklung« könnte das Regime der Islamischen Republik Iran ohne den JCPOA »gedrängt« werden, »die keiner will«, also wohl auch Teheran nicht? Und von wem könnte dieses »Drängen« dann ausgehen, das den Mullahs etwas aufzwingt?

 

Der JCPOA löste ein vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen installiertes Sanktionsregime ab, das das islamistische Regime dazu bewegen sollte, sein klandestin vorangetriebenes Kernwaffenprogramm offenzulegen und vor allem zu beenden. Dazu, nach dem Besitz von Kernwaffen zu streben, wurden die Mullahs hingegen von niemandem gedrängt, diese Entscheidung fällten sie selbst.

 

Mit dem JCPOA wird dieses Kernwaffenprogramm, das räumte selbst der ehemalige amerikanische Präsident Barack Hussein Obama ein, bestenfalls verzögert1. Und langfristig wird es legalisiert. Deshalb forderte der Nachfolger Barack Hussein Obamas im Weißen Haus denn auch Nachbesserungen des »Atomabkommens«, die Teheran ebenso verweigerte wie dessen neue europäische Verbündete.

 

Die nun von Donald J. Trump geleitete US-Administration hat weiterhin vor, Kernwaffen für Teheran zu verhindern. Der JCPOA taugt in seiner unveränderten Form dazu nicht, daher stieg Washington aus. Die Regierung Israels lehnte und lehnt den »Deal« mit Teheran aus den gleichen Gründen ab. Auch Jerusalem würde Teheran also allenfalls dazu drängen, auf Kernwaffen zu verzichten.

 

Entscheidet sich das Mullah-Regime, dessen »Präsident« Hassan Rouhani erst am Montag Israel öffentlich das Existenzrecht absprach, für sein Kernwaffenprogramm, ist das allein seine Wahl, dazu wird es von niemandem gedrängt. Der JCPOA freilich winkt mit der Legalisierung des bisher illegalen Rüstungsprogramms. Ohne JCPOA bliebe es illegal. Was aber wäre daran nicht zu wollen?

 

 

1 »So essentially, we’re purchasing for 13, 14, 15 years assurances that the breakout is at least a year … And then in years 13 and 14, it is possible that those breakout times would have been much shorter, but at that point we have much better ideas about what it is that their program involves.«

 

 

tw_24 - Foto: Heiko Maas (Foto: By Arno Mikkor (Flickr / EU2017EE Estonian Presidency) [CC BY 2.0  (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons)


Freitag, 06 Juli 2018






Eine deutsche, interessengeleitete Außenpolitik findet seit Jahrzehnten nicht mehr statt. Nach Kinkel,Fischer, Westerwelle,Steinmeier, Gabriel etc.etc. kann mit der Personalie Maas nur noch eine Kontinuität der Katastrophen stattfinden. Staatspolitische Kompetenz gleich Null. Dieser Analphabetismus in Sachen Weltgewandtheit und Weltkenntnis kann nichts anderes erwarten lassen als das übliche Beschwichtigungsgehabe. Wenn auch - vielleicht - nicht beabsichtigt, im Ergebnis sind diese Fehleinschätzungen der Mullahs im fernen Teheran ein Affront gegen das Sicherheitsinteresse Israels. Man könnte es auch fahrlässigen Antisemitismus nennen. Ach, der Maas, wer ist das schon, was kann der überhaupt außer dummes Zeug von sich zu geben.

Konnte `uns Heikomaus´ als Justizminister noch die Rampen*** machen, entspricht der Posten des Aussenminister wohl eher nicht seiner Gewichtsklasse....moins...



@haolam: Rampensau ist keine Beleidigung!! Guggelt einfach mal, oder können das Eure Bots nicht? ☺

@3steve. hi steve vollkommen richtig!, Im Gegenteil "Rampensau" steht für einen Künstler. der eine besonders gute Bühnenvorstellung abliefert!

@4alex Dürften wir dann AM mit dem Titel "Rampensau" für die Darstellung ihrer politischen Vorstellungen versehen?

@5pp..baruch a schem...lo!

@4alex: ...oder sich einfach nur in Rampenlicht drängelt, damit er wahr genommen wird. ☺