Kanzlerin Merkel: `Pflegende sind Helden unseres Alltags´

Kanzlerin Merkel: `Pflegende sind Helden unseres Alltags´


Eine gute und verlässliche Pflege ist für unsere Gesellschaft von besonderer Bedeutung, sagt Bundeskanzlerin Merkel in ihrem neuen Podcast. Deshalb lege die Bundesregierung einen Schwerpunkt ihrer Arbeit darauf, die Bedingungen für die professionelle und die häusliche Pflege zu verbessern.

Pflegende Angehörige müssten "viele Dinge unter einen Hut bringen: berufliche Arbeit, vielleicht Erziehung von Kindern und auch noch die Pflege", so die Kanzlerin. Es gehe darum, die Bedingungen für die häusliche Pflege so gut wie möglich auszugestalten und die gesellschaftliche Anerkennung zu verbessern. Pflegende seien "wirklich Helden unseres Alltags".

 

Der Pflegeberuf müsse attraktiver werden, sagt die Kanzlerin und weist darauf hin, dass die kostenlose Ausbildung mit Vergütung eingeführt werde. Sie freue sich, dass die Zahl der Bewerber an den Ausbildungsstätten steigt.

 

In einem Sofortprogramm will die Bundesregierung zunächst 13.000 neue Stellen für Pflegeeinrichtungen schaffen, um dem Personalmangel zu begegnen. Pflegeeinrichtungen sollen auch bei der Digitalisierung finanziell unterstützt werden. "Denn wir wollen, dass sich die Pflegekräfte auf die Arbeit mit den Menschen konzentrieren können", so die Kanzlerin.

 

Kanzlerin Merkel wird in der kommenden Woche eine Pflegeeinrichtung in Paderborn besuchen. Sie kommt damit der Einladung des Altenpflegers Ferdi Cebi nach. In einer Fernsehsendung hatte die Bundeskanzlerin zugesagt, ihn am Arbeitsplatz zu besuchen, um einen Einblick in den Alltag des Pflegeberufs zu bekommen. Sie freue sich auf diesen Besuch und wolle damit auch ihre Wertschätzung für die Pflegeberufe deutlich machen, sagt Merkel.

Bundesgesundheitsminister Spahn hat zusammen mit Familienministerin Giffey und Arbeitsminister Heil die "Aktion Pflege" ins Leben gerufen - für mehr Wertschätzung, bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Bezahlung.

 

 

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-L1114-0026 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons


Samstag, 14 Juli 2018






Hier glaubt doch nicht einer wirklich, daß sich AM für die Senioren und deren Pflegekräfte interessiert. Das Thema ist schon seit Jahren relevant und nichts ist passiert....wird es auch nicht. Wir wissen alle wer oder was für AM Priorität hat. Auf alle Fälle nicht das deusche Volk!

Junge Menschen in die Pflege zu locken ist ein Verbrechen! :-( Ich arbeite selber in der Pflege und ich sehe Tag täglich, wie die Seelen junger Mädchen verwelken. Insesondere aber Jungen die sich mangels Vater in die Pflege verlaufen haben, merken erst dort richtig wie ihre Männlichkeit, Ratio und Logik kastriert werden. Alte Menschen haben hierzu kein Recht, dass an ihnen eine ganze Jungend ihre Zukunft verschleißt, wie im erste und dann im zweiten Weltkrieg. Es tut mir leid, aber man kann es nicht undeutlicher sagen und die junge Welt hiervor warnen, den wohl größten Fehler ihres Lebens zu begehen. Alte Menschen sind das was man hier (auf)gibt, nicht wert. Man selbst ist es aber wert und sollte es auch sein. Denn zu was hier der junge Mensch mit Träumen, Hoffnung und Glauben gezwungen wird für Leute zu tun, die zu 90% aus pathologischen Gründen sich wie die letzten Menschen benehmen, aber einen Freifahrtsschein haben, die Narrenkappe auf. Das ist unwürdig! Diesen Menschen "Diener" zu sein. Ekelhaft. Einfach nur ekelhaft wie junge Menschen von einer Führerin einmal mehr verheizt werden sollen, für einen Krieg der sowieso nur noch ein paar Jahre geht.

Typisch Ossi: ²Helden der Arbeit² da weiß man gleich wo es herkommt!

Die Leserkommentare sprechen mehr "Tacheles" als das Geschwubsel der WELT: "Und beim Kaffee mit Streuselkuchen wird Tacheles gesprochen" https://www.welt.de/politik/deutschland/article179464518/Merkel-Besuch-Und-beim-Kaffee-mit-Streuselkuchen-wird-Tacheles-gesprochen.html

@Steve. Letzter Satz im WELT Artikel: "Von den AfD-Anhängern vor dem Pflegeheim ist inzwischen nichts mehr zu hören." Warum? Hat man die kurz vor dem Merkel Besuch noch schnell eingesperrt, die Tablettendosis erhöht oder Sterbehilfe geleistet? "Vom Wimmern von Merkels Opfern ist nicht mehr zu hören..." Fast schon eine Drohung im letzten Satz. Kein Wunder rebelliert der Osten gegen DDR2.0 und die Neu-SED Führung in Berlin.