Frankreich: Sozialistische Bürgermeister und islamische Anwohner eint der Hass auf Israel

Frankreich: Sozialistische Bürgermeister und islamische Anwohner eint der Hass auf Israel


Der kommunistische Bürgermeister von Bezons bei Paris im Einklang mit der Hamas

Von Stefan Frank

 

Dominique Lesparre, der kommunistische Bürgermeister von Bezons, einer 30.000-Einwohner-Stadt im Département Val d’Oise nördlich von Paris, hat am Dienstag in einer feierlichen Zeremonie eine „Allée de la Nakba“ eingeweiht.

 

Das Straßenschild ist zweisprachig: Französisch und Arabisch. „Nakba“ bedeutet im Arabischen „Katastrophe“; in der Ideologie des arabisch-„palästinensischen“ Nationalismus ist damit die Staatsgründung Israels und die Niederlage der angreifenden arabischen Armeen gemeint. Seit rund zehn Jahren gibt es zudem die von dem Schriftsteller Ilan Pappé angestoßenen Bestrebungen, die Flucht Hunderttausender Araber aus Israel in die arabischen Nachbarländer während des Krieges von 1948 zu einer „ethnischen Säuberung“ umzudeuten. Damit haben diejenigen, die Israel zu einem Unrechtsstaat abstempeln wollen, ein Instrument gefunden, um jedes Jahr am Tag der israelischen Staatsgründung diese als etwas darzustellen, das betrauert, nicht gefeiert werden sollte (von der Vertreibung von 850.000 Juden aus arabischen Ländern, die 1945 begann und erst endete, als es dort keine Juden mehr gab, ist dabei nie die Rede).

 

 


Montag, 30 Juli 2018