Iranische Raketen stellen eine Gefahr für den gesamten Nahen Osten dar

Iranische Raketen stellen eine Gefahr für den gesamten Nahen Osten dar


Das iranische Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) hat sich zum Raketenangriff auf kurdische Oppositionsgruppen im nordirakischen Koya bekannt.

Iranische Raketen stellen eine Gefahr für den gesamten Nahen Osten dar

Von Seth J. Frantzman, The Jerusalem Post

 

Bei dem Angriff wurden am Samstag zwölf Menschen getötet und zahlreiche andere verletzt. Es war das erste Mal, dass iranische Streitkräfte diese Art von Präzisionsflugkörper im irakischen Landesinneren einsetzten. Der unverfrorene, bei Tageslicht durchgeführte Angriff stellte eine Botschaft Teherans an die Region dar, dass der Iran nicht nur im Irak, sondern im gesamten Nahen Osten tun könne, was er will. Im Laufe des letzten Jahres sind Saudi-Arabien vom Jemen aus und Israel von Syrien aus mit iranischen Raketen und von Gruppen, die vom Iran unterstützt werden und iranische Militärberater einsetzen, angegriffen worden. Angesichts der Bestrebungen Washingtons, den Iran unter Druck zu setzen, zeigt der Einsatz von Raketen bzw. die Drohung mit ihnen, dass Teheran angesichts der Sanktionen seine Muskeln spielen lässt. (…)

 

Der Raketenangriff auf Koya stellt keinen isolierten Angriff des iranischen Regimes auf eine Oppositionsgruppe dar. Der Iran bekämpft die kurdische Opposition seit Jahren und im Iran ist es zunehmend zu Zusammenstößen gekommen. Der Raketenangriff stellt allerdings eine Eskalation dar und muss im Zusammenhang mit dem Einsatz ballistischer Raketen durch die vom Iran unterstützten Houthi gegen Riad gesehen werden. Diese Raketen legten gut 900 Kilometer zurück. Iranische Streitkräfte haben zudem von Syrien aus Israel angegriffen und auf die Probe gestellt. Im Februar steuerten sie eine Drohne in den israelischen Luftraum und im Mai beschossen sie Israel mit einer Vielzahl von Flugkörpern. Auf Satellitenbildern der jüngeren Zeit sind Anlagen zur Produktion von Raketen im Norden Syriens zu sehen. Berichte deuten darauf hin, dass der Iran Raketen an die Haschd al-Schaabi, die schiitischen Milizen im Irak geliefert hat. Die Hisbollah rüstet der Iran schon seit Jahren mit Flugkörpern aus und auch die Hamas unterstützt er mit technischem Knowhow.

 

Alles in allem stellen die iranischen Raketen also eine Gefahr für die gesamte Region dar. In dem von US-Präsident Donald Trump im August unterzeichneten National Defense Authorization Act ist auch eine Passage zu finden, die sich mit der Gefahr der iranischen ballistischen Raketen befasst. (…) Der Schlag des IRGC gegen die Kurden sendet ein Signal an Washington und an Israel. Er zeigt, dass das IRGC grenzübergreifend und in der gesamten Region aktiv ist, und das Engagement des Iran im Jemen, im Irak, in Syrien und im Libanon Teil eines Gesamtprogramms ist. Das IRGC ist auch für die Zusammenarbeit mit zahlreichen Stellvertreterorganisationen und schiitischen Milizen im Nahen Osten verantwortlich. Die Reaktion der US-Administration auf den Raketenangriff im Irak wird zeigen, ob Washington diese neue Front im Nordirak ernstnimmt und ob die Diskussionen darüber, wie dem Iran im Irak Einhalt geboten werde könne, sich dieser Bedrohung zuwenden, oder der Irak weiterhin ein Gebiet sein wird, in dem der Iran tun kann, was er will.

 


Mittwoch, 12 September 2018






Töt und Untergang für mutmaßlichen Iranschen terroristischen banden Regime Sieger Amerika Sieger Israel


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