Berlin-Schöneberg: 100-köpfige Migrantengruppe attackiert Polizei und vorbeifahrende Autos

Berlin-Schöneberg: 100-köpfige Migrantengruppe attackiert Polizei und vorbeifahrende Autos


Im Berliner `Regenbogenkiez´ ist es am Mittwoch Ausschreitungen durch eine Gruppe von 100 jugendlichen Migranten gekommen.

Auf ihrer Facebook-Seite berichtet die Gewerkschaft der Polizei – GdP Berlin:

+++ 100-köpfige Gruppe beschießt an der Pallasstraße vorbeifahrende Autos mit Feuerwerk - Wieder mal! +++

Aus einer Gruppe von bis zu 100 Personen wurden gestern Abend in Schöneberg vorbeifahrende Autos mit Feuerwerkskörpern und Böllern beworfen sowie beschossen. Gegen 17.45 Uhr schossen mehrere Jugendliche im Bereich der Pallasstraße und Potsdamer Straße die vorbeifahrenden Autos mit Feuerwerkskörpern sowie einen BVG-Bus mit Eiern. Unsere Kollegen sahen, dass eine 64-jährige Radfahrerin ebenfalls von einem Feuerwerkskörper getroffen wurde. Sie erlitt durch den explodierenden Böller einen Schock. Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei überprüften 56 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 16 Jahren. Sie werden verdächtigt, sich unter anderem an einem schweren Landfriedensbruch sowie der gefährlichen Körperverletzung beteiligt zu haben. Alle Beteiligten wurden nach den Personalienfeststellungen den Eltern übergeben bzw. entlassen.

Gegen 20.45 Uhr warf in der Goeben- Ecke Steinmetzstraße aus einer circa 40-köpfigen Gruppe heraus eine unbekannte maskierte Person einen Brandsatz in Richtung eines Polizeifahrzeugs. Glücklicherweise verfehlte die mit Benzin gefüllte Flasche knapp den Wagen und geriet nicht in Brand. Die Gruppe lief sofort vom Tatort weg. Sieben Jugendliche konnten in diesem Zusammenhang von den Polizisten überprüft werden. Die Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Werfer dauern an. In unmittelbarer Nähe des Tatortes fanden die Polizistinnen und Polizisten einen weiteren bereitgestellten Brandsatz. Dienstkräfte der Kriminaltechnik untersuchen die beiden sichergestellten Brandflaschen. Insgesamt 66 Personen wurden von den Beamtinnen und Beamten überprüft und Beweismittel wie beispielsweise Böller sowie Sturmhauben beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 4 ermittelt unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung sowie Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. An dem Einsatz waren rund 85 Beamtinnen und Beamte beteiligt.

Da es nicht das erste Mal in dem Bereich ist, fand unser Landesvorsitzender Norbert Cioma heute deutliche Worte:

"Es kann nicht sein, dass wir für den Bereich Pallasstraße jedes Jahr Pressemitteilungen lesen müssen, die sich mittels copy and paste bereits Tage vorher fast komplett vorbereiten lassen. Seit Jahren gehen dort überwiegend Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund auf die Straße, um mit immer gewalttätigeren Aktionen zu zeigen, wer am wenigsten Respekt vor staatlichen Institutionen und einem Menschenleben hat. Diese Gewaltspirale darf nicht erst ein Ende haben, wenn dort ein Mensch durch einen Böller oder andere Geschosse sein Leben verliert. Unsere Kollegen können Straftaten ahnden und werden das auch in Zukunft unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit entschlossen tun. Die Entwicklung in den letzten Jahren zeigt aber, dass das allein nicht reicht und es endlich auch eine breite Unterstützung durch Politik, Bezirk, Justiz und Gesellschaft braucht."

 


Freitag, 02 November 2018