Juden in die SPD!

Juden in die SPD!


Sergey Lagodinsky gründet im April 2007 den Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten. Kaum einen Monat später greift er den Publizisten Ralph Giordano, ebenfalls Jude, jedoch kein SPD-Mitglied, verbal an, weil sich dieser gegen den Bau der Großmoschee in Köln stellt.

Von Dr. Nathan Warszawski

Der Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten versteht sich nicht als Interessenvertretung der Juden in der SPD und auch nicht als eine Lobby für Israel. Wofür der Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten steht, ist bis heute nicht geklärt.

Es folgt der wichtige Ausschnitt der Rede des SPD-Mitgliedes Sergey Lagodinsky in der Funktion als Vorsitzender des Arbeitskreises jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten:

Der Angriff Giordanos auf den Bau der Großmoschee ist auf eine unerwartete Art und Weise undifferenziert: Ironischerweise trifft er gerade ein Bauvorhaben der Türkisch Islamischen Union der Anstalt der Religion (DITIB), das Giordano mit „totalitären Vorstellungen von Staat und Gesellschaft“ in Verbindung bringt. Ausgerechnet DITIB gilt aber dank seiner Verbindungen zur laizistischen Türkei als einer der verlässlicheren muslimischen Verbände in Deutschland.

 

Bumeri 24 : 9 - Foto: DITIB-Zentralmoschee in Köln (Foto: By مؤيد أبو عواد [CC BY-SA 4.0  (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons)


Samstag, 06 Oktober 2018






Wer in die SPD eintritt, wird anscheinend sofort hirngewaschen. Oder er wird vorher hirngewaschen, damit er in die SPD eintritt. Oder die SPD ist schlicht ein Sammelbecken für Blinde. Zitat:"Ausgerechnet DITIB gilt aber dank seiner Verbindungen zur laizistischen Türkei als einer der verlässlicheren muslimischen Verbände in Deutschland." Laizistische Türkei? Erdogan war 2007 schon Ministerpräsident. Ein Ministerpräsident, der 1998 eine Haftstrafe verbüßt hatte, weil man ihm die Nähe zum Dschihad, Sympathien für die Scharia und Hass und Feindschaft gegen andere Rassen und Religionen vorgeworfen hatte. Allerdings fehlte ihm 2007 noch die politische Mehrheit, um das Land ins Mittelalter zurückführen zu können. Dennoch konnte jeder, der es wollte, sehen, wohin der Weg führt. Aber spätestens jetzt gibt es keine Ausreden und keine Entschuldigung mehr. Jeder weiß, jeder sieht, was hier läuft und was das Ziel ist.

Auch diese SPDler unterscheiden sich von ihren Wortführern nicht durch Durchblick, der fehlt ihnen genauso, siehe Ditib.