Kleist-Museum wird Landesstiftung

Kleist-Museum wird Landesstiftung


Grütters: Bund bleibt verlässlicher Partner

Der Brandenburgische Landtag hat am 14. November das Gesetz über die Errichtung der Stiftung Kleist-Museum verabschiedet. Das Heinrich von Kleist gewidmete Museum in Frankfurt (Oder) wird damit zum 1. Januar 2019 in eine Landesstiftung überführt.

 

Kulturstaatsministerin Grütters: „Das Kleist-Museum mit seiner einzigartigen Sammlung zu Leben, Werk und Wirkung des großen Dichters ist ein Juwel unter den Literaturmuseen. Es hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur durch attraktive Ausstellungen und innovative Vermittlungsprojekte, sondern auch als Forschungsstandort national wie international einen Namen gemacht. Die Errichtung der Stiftung bietet dem Museum eine neue Grundlage, um sich als kultureller Gedächtnisort von nationaler Bedeutung weiterzuentwickeln, sein Angebot auszubauen und dadurch auch als kulturtouristisches Ziel noch attraktiver zu werden. Darauf zielt auch die Erhöhung der institutionellen Förderung durch den Bund. Er bleibt damit auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für die Stiftung Kleist-Museum, das Land Brandenburg und die Stadt Frankfurt.“

 

Das Kleist-Museum wurde im Jahr 1923 im Geburtshaus des Dichters in Frankfurt an der Oder gegründet. Heute befindet es sich in einer ehemaligen Garnisonsschule, die im Oktober 2013 um einen direkt angeschlossenen Neubau erweitert wurde. Am 1. Januar 2019 geht die Trägerschaft für das Museum vom Verein „Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte“ auf die neugegründete Stiftung Kleist-Museum über. Der Bund, das Land Brandenburg und die Stadt Frankfurt (Oder) fördern die Stiftung - wie zuvor auch das Kleist-Museum - gemeinsam. Im Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2019 ist eine Erhöhung der Bundesförderung von 261.000 Euro auf 357.000 Euro vorgesehen.

 

Foto: Kleist-Museum in Frankfurt/Oder (Foto: Sebastian Wallroth, Wikimedia [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)])


Dienstag, 20 November 2018