Israel: Krisentreffen der Koalition endet ergebnislos

Israel: Krisentreffen der Koalition endet ergebnislos


Eine Ende der sich zuspitzenden Koalitionskrise in Israel ist nicht absehbar.

Wie israelische Medien berichten, verlief ein Treffen von Ministerpräsident Binjamin Netanyahu vom konservativen Likud mit Finanzminister Moshe Kachlon von der sozialkonservativen Kulanu-Partei  hat keine Ergebnisse die zu einem Ende der Krise führen könnte, ergeben.  Nachdem Rücktritt von Verteidigungsminister Avigdor Liberman und dem Austritt seiner rechtszionistischen Partei Yisrael Beteinu hatte sich die Krise weiter zugespitzt. Nachdem auch eine Einigung  zwischen Netanyahu und der rechtszionistisch-nationalreligiösen Partei Bayit Yehudi von Bildungsminister Naftali Benett gescheitert war, zeichnen sich immer stärker vorgezogene Neuwahlen ab. Mehrere Koalitionspartner sprachen sich bereits für Neuwahlen aus. Derzeit hat die Restkoalition 61 von 120 Mandaten – Kulanu hat 10 Mandate, Bayit Yehudi 8 Mandate in der Knesset.

 

Foto: Moshe Kachlon (li.) im Gespräch mit Binjamin Netanyahu (re). (Foto: Alex Kolomoisky/Arutz Sheva)


Sonntag, 18 November 2018