Israel: Marginalisierung der Linken im historischen Ausmaß

Israel: Marginalisierung der Linken im historischen Ausmaß


Die bereits seit geraumer Zeit schlechten Umfragewerte für das Linksbündnis haben sich dramatisch verschlechtert.

Laut der aktuellen Umfrage des Makor Rishon-Zeitung würde der konservative Likud von Ministerpräsident Binjamin Netanyahu 25 Mandate erringen, fünf Sitze weniger als bei der letzten Wahl. Das aus drei Mitte-Links-Parteien bestehende, von der soziualdemokratischen Awoda geführte Bündnis Zionistische Union würde von 24 Mandate auf nur noch 9 Mandate abstürzten, was einem Stimmenanteil von 6.7 bis 7 Prozent entsprechen würde. Die zentristische Partei Yesh Atid käme 15 Mandate, ein Zuwachs von vier Mandaten. Die „Vereinigte Arabische Liste“ würde 12 Mandate erreichen, einen weniger als bei der letzten Wahl. Eine Neugründung des früheren IDF-Oberbefehlsjhabers würde aus dem Stand ebenfalls 12 Mandate erreiuchen.  Die rechtszionistisch-nationalreligiöse „Siedlerpartei“ Bayit Yehudi von Bildungsminister Naftali Benett würde sich von 8 auf 11 Mandate verbessern.  Die rechtszionistische Partei Yisrael Beteinu von Avigdor Liberman würde sich von 6 auf 7 Mandate verbessern.  Die linke Meretz und die sephardisch-ultraorthodoxe Shas-Partei stagnieren bei jeweils 6 Mandaten.  Keine Veränderungen gibt es auch bei der sozialkonservativen Kulanu und der ashkenasisch-ultraorthodoxen Aguda Torah.


Freitag, 16 November 2018