Bremer SPD-Politiker demaskiert sich selber: Brief an Innensenator Mäurer [Video]

Bremer SPD-Politiker demaskiert sich selber:

Brief an Innensenator Mäurer [Video]


Gerne dokumentieren wir den Brief von Hermann Kuhn, Vositzender der DIG Bremen/Unterweser, an den Bremer Innensenator Herrn Ulrich Mäurer.

Lieber Herr Mäurer,

ich bin hingewiesen worden auf Ihren Redebeitrag in der Bremischen Bürgerschaft am vergangenen Donnerstag, in der Debatte über die Frage, ob und wie politische Konflikte anderer Regionen hier ausgetragen werden können. Sie haben dort gesagt: „Und ich würde auch demonstrieren, wenn ich sehe, dass die israelische Armee Dutzende von Palästinensern am Grenzzaun einfach hinrichtet.“

Dieser Satz kann so nicht stehen bleiben; er stellt Ursache und Wirkung auf den Kopf und delegitimiert das Recht der israelischen Regierung, die Grenzen ihres Landes zu schützen. Tatsache ist, dass der „Marsch für die Rückkehr“ keineswegs eine friedliche Demonstration gewesen ist, auch wenn einige der ursprünglichen Initiatoren vielleicht diese Absicht hatten. Aber die Hamas hat diese Aktion vom ersten Tag an übernommen und sie nicht nur in der Agitation („Wir holen uns unser Land zurück“ – und mit „unser Land“ ist das ganze Land zwischen Mittelmeer und Jordan gemeint), sondern auch real zu einer aggressiven Aktion gemacht. Zu einer Aktion im von der Hamas selbst so erklärten und bezeichneten „Krieges gegen Israel“. Nicht umsonst spricht die Hamas ja von einem „Waffenstillstand“, wenn sie ein paar Tage taktische Ruhe anbietet.

Daher wurden bei den Demonstrationen am Grenzzaun nicht nur Spreng- und Brandsätze geworfen und israelische Soldaten angegriffen, es wurden auch Versuche unternommen, den Grenzzaun zu zerstören und zu überwinden. Die israelische Armee hat immer und wiederholt davor gewarnt, sich der Grenze zu sehr zu nähern und die Konsequenzen erklärt. Die Jubelfeiern der Hamas bei der Beerdigung von Opfern dieser Auseinandersetzungen haben zudem offenbart, dass diese Menschen in der großen Mehrzahl Militante der Hamas waren; die Frauen und Kinder wurden als Schutzschilde mobilisiert.

Auch die anderen Kriegsmitteln der Hamas sind keineswegs harmlos; das gilt für die Raketen, die Tunnel wie für die Ballons mit Feuer und Sprengsätzen, die bereits viele tausend Hektar Land in Israel zerstört haben; neuerdings mit bunten Bildern und Süßigkeiten bestückt, damit israelische Kinder verführt werden, damit zu spielen.

Kurz gesagt, es handelt sich nicht um einen Polizeieinsatz, sondern um die Sicherung einer Staatsgrenze gegenüber aggressiven Angriffen. Damit haben Sie und wir Gottseidank keine Erfahrung; aber das sollte nicht bedeuten, dass wir die Situation so dramatisch falsch interpretieren, wie Sie das in Ihrer Rede getan haben.

Freundliche Grüße, Hermann Kuhn

 


Montag, 08 Oktober 2018






Natürlich hat er Recht. Es ist eine große Massenhinrichtung. Glaubt ihr, die Hamas würde nicht wissen, was passiert, wenn sie Jugendliche an die Grenze schicken. Glaubt ihr, die Hamas würde glauben, dass sie nun Palästina zurück erobern kann? Nein, natürlich nicht. Sie wissen aber, dass Fotos gemacht werden mit viel Blut. Und diese Blutfotos werden um die Welt gehen. Sie werden den Ruf der IDF und Israels schaden. Wir müssen leider diese Fotos produzieren lassen, um uns zu verteidigen. Wir werden Medial in die Defensive gedrückt. Nix was Israel medial produziert, wird so gut sein wie die Blutfotos. Der Krieg der 48, 64, 73 noch ein militärischer war, ist heute ein medialer. Wenn wir uns auf diesen medialen Krieg einlassen, so muss unser Ziel sein, das arabische Publikum zu beeindrucken. Medien erschaffen, die aus Israel kommen und von den Arabern konsumiert werden. Wer die Zuschauer hat, bildet auch ihre Meinung. Und das ist genau so schwierig mit einer Rakete eine ungelenkte Kurzstreckenrakete abzufangen. Aber Israel hat es geschafft.

Innensenator Mäurer, ein SPD-"Politiker", das erklärt alles...moins...