Geht es beim Christentum darum Gott zu lieben oder die Juden zu hassen?

Geht es beim Christentum darum Gott zu lieben oder die Juden zu hassen?


Wenn christliche Leiter wie Bischof Harris Israel fälschlich als mörderischen und räuberischen Staat darstellen, porträtieren sie Juden, die Israel unterstützen als mörderische und räuberische Personen.

Geht es beim Christentum darum Gott zu lieben oder die Juden zu hassen?

Von Dexter Van Zile, The Jerusalem Post

 

Worum geht es im Christentum? Geht es darum die Liebe Gottes zur Menschheit zu erfahren? Oder nähren sich Christen von der negativen Energie, die von Narrativen getrieben wird, die Juden als die abstoßenden, bösen Anderen darstellen?

 

Christen jeden Schlags müssen sich das angesichts des von Bischöfin Gayle Harris aus Suffragan in der Episkopalen Diözese Massachussetts initiierten Skandals fragen. Während der Gesamtsynode der Episkopalen Kirche in Austin (Texas) im Juli beschuldigte Harris israelische Soldaten, sie hätten einen 15-jährigen Jungen zehnmal in den Rücken geschossen, weil er ihnen eine Frage stellt, die ihnen nicht gefiel. Sie ließ das klinken, als sei sie Augenzeugin des von ihr beschriebenen Mordes gewesen. Das tat sie, um ihrer Geschichte Glaubwürdigkeit zu verleihen; diese Geschichte sollte eine einseitige und polemische Ouvertüre sein, mit der Israel wegen angeblicher Misshandlungen palästinensischer Kinder verurteilt wurde. (Es war vorhersagbar, dass der Beschluss nicht auf palästinensische Verbrechen an Kindern verwies.)

 

In ihrer Mikrofonzeit während er Gesamtsynode der Bischöfe sage sie exakt dies: „Ich war als Teenager dort, ich glaube, er war 15, ging die Straße entlang und stellte einem Militärfahrzeug, der israelischen Regierung eine Frage und weil diese Frage diesen Soldaten nicht passte, begann er wegzulaufen und sie schossen im viermal in den Rücken. Er fiel auf den Boden und sie schossen weiter sechsmal auf ihn.“

 

Sie sagte zudem, sie sei „vor ein paar Jahren dort“ gewesen, auf dem Tempelberg, als israelische Soldaten dorthin kamen, um einen dreijährigen Jungen in Handschellen zu legen, der versehentlich einen Gummiball, mit dem er spielte, über die Westmauer rollen ließ. Ja, von Palästinenser ist bekannt, das sie an der Westmauer betenden Juden Felsbrocken auf die Köpfe werfen, aber es gibt schlicht keine Möglichkeit, wie ein Gummiball unschuldig über die die Hindernisse zwischen dem Tempelberg und dem Platz darunter „rollen“ kann.

Es stellte sich heraus, dass Harris nicht „dort“ war, wie sie sagte, sie sei es gewesen. Einige Wochen, nachdem Harris in der Bischofssynode ihr Zeugenaussage machte, entschuldigte sie sich dafür unbestätigte Gräuelgeschichten weitergegeben und den falschen Eindruck erweckt zu haben, sie sei Zeugin der von ihr beschriebenen Ereignisse gewesen. Zwischen den Zeilen liest man, dass ziemlich deutlich war, dass Harris wusste, dass sie irregeführt worden war und sich von wem auch immer, der ihr die Geschichten erzählte, die sie weitergab, irreführen ließ.

 

„Ich gebe auch zu, dass ich nicht die Möglichkeit nutzte diese Geschichten zu verifizieren“, sagte sie in ihrer Entschuldigung. „Ich sprach aus meiner Leidenschaft für Gerechtigkeit für alle Menschen heraus, aber ich widerholte, was ich aus zweiter Hand erfuhr. Ich handelte unbedacht, als ich die Geschichten wiederholte ohne sie zu verifizieren und ich entschuldige mich dafür.“

 

Wäre tatsächlich ein Mord auf die von Harris beschriebene Weise geschehen, wüsste die ganze Welt davon, denn palästinensische Aktivisten und ihre Verbündeten in der Menschenrechts-Gemeinschaft würden jedem davon berichten. Die Eltern würden interviewt und uns würden Aufnahmen der Beerdigung des Jungen gezeigt.

Hoffentlich wird Harris‘ Entschuldigung die Espikopalen veranlassen zu untersuchen, wie es um die Kultur ihrer Kirche steht, die ihre logischerweise unwahrscheinlichen und falschen Äußerungen über Israel zuließen, die von ihren Mitbischöfen nicht hinterfragt wurden. Andere Christen, insbesondere die Protestanten der Großkirchen in den Vereinigten Staaten, müssen das, was in der Episkopalen Kirche geschah, als warnendes Beispiel betrachten.

 

Es steht viel auf dem Spiel. Seien wir ehrlich: Wenn Menschen zu Israel Lügen erzählen, dann lügen sie über Juden. So einfach ist das. Sie Menschen, die uns immer und immer wieder erzählen, dass es keine logische Einheit zwischen dem jüdischen Staat und dem jüdischen Volk gibt, sind genau die, die uns fragen, warum und wie Juden Israel trotz all der furchtbaren Dinge unterstützen können, die es angeblich den Palästinensern antut.

Wenn christliche Leiter wie Bischöfin Harris Israel fälschlich als mörderischen und raubenden Staat darstellen, dann stellen sie Juden, die Israel unterstützen, als mörderische und räuberische Menschen dar. Genau diese Art von Narrativ hat Juden in Europa das Leben zunehmend untragbar gemacht. Sollten Jihadisten im Nahen Osten oder Europa Harris‘ Aussage hören, dann würden sie jubeln. Aus diesem Grund sind ihre Bemerkungen so verheerend und war ihre Entschuldigung so notwendig.

 

1988 verabschiedete die Gesamtsynode der Episkopalen Kirche einen Beschluss, der beklagte, dass in der christlichen Geschichte „Juden und jüdische Gruppen als Negativmodelle dargestellt wurden und von der Wahrheit und Schönheit des Christentums geglaubt wurde, sie würden aufgewertet, indem man das Judentum als falsch und abstoßend anlegt.“ Die Erklärung fügte hinzu: „Leider diffamierten viele der Kirchenväter das jüdische Volk.“

 

Leider geht diese Diffamierung weiter und nicht nur in der Epikopalen Kirche. Für viele sogenannte christlichen „Friedensstifter“ ist der jüdische Staat der erkorene Sündenbock. Sie reisen ins Heilige Land und sprechen mit palästinensischen Christen, die ein einseitiges und verzerrtes Narrativ zum israelisch-palästinensischen Konflikt erzählen, das den Palästinenser jegliche Verantwortung abspricht. Sie erzählen Geschichten von israelischen Missetaten, viele davon gefälscht, und dann liefern sie eine Rechtfertigung nach der anderen für palästinensische Untaten. In ihrem übertriebenen Narrativ, das den Hass auf die Juden bagatellisiert und verschleiert, der die palästinensische Zivilgesellschaft durchzieht, sind jüdische Versuche der Selbstverteidigung per Definition tadelnswerter als palästinensische Versuche Juden anzugreifen.

 

Diese Friedensaktivisten sind abhängig von den Gefühlen der gerechten Empörung und steigern sich in eine feindselige Raserei gegenüber Israel  hinein; dann suchen sie nach Gelegenheiten die Geschichten, die ihnen erzählt wurden, in der eigenen Vorstellung noch einmal zu erleben und sie vorzutragen.

Für diese Leute – die Menschen, die die Israelis auf die Stelle des „widerwärtigen anderen“ stellen, um sich ihre eigene Identität als gute, progressive Christen zu bestätigen – sind die Vollversammlungen der protestantischen Großkirchen perfekte Podien die Standardstücke jüdischer Niedertracht und palästinensischer Unschuld zu vorzutragen, die sie bei ihren Besuchen im Heiligen Land gelernt haben.

 

Die Episkopale Kirche warnte vor genau dieser Art von Verhalten. In dem Dokument von 1988 über christlich-jüdische Beziehungen erklärte die Gesamtsynode der Kirche: „Die Christen sind aufgerufen allen religiösen Vorurteilen Widerstand zu leisten, durch de Juden oder sonstige Menschen zu Sündenböcken für das Versagen und die Probleme von Gesellschaften und politischen Regimen gemacht werden.“ Es erklärte zudem: „Die Kirche muss lernen das Evangelium zu verkünden, ohne Verachtung für das Judentum oder das jüdische Volk zu erzeugen.“

 

Das sind Worte, nach denen Christen leben müssen. Hoffentlich wird Bischöfin Harris ihnen ein Beispiel geben, dem sie in den vor uns liegenden Jahren folgen werden. Was immer als nächstes geschieht, die Menschen werden sehr genau hinhören, was sie zu sagen hat.

 

 

Übersetzt von Heplev - Foto: Ein Kreuz und ein Davidstern (Foto: INGIMAGE)


Donnerstag, 13 September 2018






sorry, aber das ist gelogen, es wurde nie auf unbewaffnete Zivillisten und schon gar nicht auf Kinder geschossen, noch nicht mal einem verwundeten Terroristen, der bei einem "Maarav" in der Nacht angeschossen wurde, durfte ein "Fangschuß" erfolgen. Dieser wurde in ein israelisches Lazarett gebracht und dort wieder zusammengeflickt!

Waren und sind wir Deutschen nicht auch insgesamt Tätervolk wegen der Verbrechen, die die Nazis mit großer Unterstützung oder auch nur Duldung der Bevölkerung verübt haben? Nur wenige haben aktiv etwas dagegen unternommen. Wenn denn Israel ein mörderisches und räuberisches Volk wäre, wären zwar nicht alle Juden Mörder und Räuber, aber sie wären mit verantwortlich, weil sie zu diesem Volk gehören. Der Staat Israel ist aber weder mörderisch noch räuberisch. Israel hat das Recht zu existieren, hat das Recht auf Landnahme in Judäa und Samaria und hat das Recht, sein Staatsgebiet und seine Bevölkerung auch mit Gewalt zu schützen.

Sehr lieb und besser das der Hass Bischof Harris Israel in Ruhe und Fredin lässt sonst er spielt mit Feuer und seine Arsch brennt danach... Besser der Hass Nazis Bischof Harris erst Krieg und kinder schänderei im Christischen Kirschen bekämpfen denn über Republik Israel und juden reden und kritisieren


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