Mannheims Bürgermeister Peter Kurz kooperiert mit einem Mörder

Mannheims Bürgermeister Peter Kurz kooperiert mit einem Mörder


Tayseer Abu Sneine, Bürgermeister der Stadt Hebron, wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt und aus israelischem Gefängnis freigekauft, erfährt herzlichen Empfang in Mannheim.

Von Stefan Frank

 

Am 2. Mai 1980 hatte Abu Sneine – ein Mathematiklehrer, der an der Universität Amman in Jordanien studiert hatte – in der Nähe von Hebron zusammen mit Komplizen einen akribisch geplanten und militärisch vorbereiteten Mordüberfall auf eine Gruppe israelischer Juden verübt. Sie hatten sich von Jordanien aus nach Hebron geschlichen und lauerten dort Schülern einer Jeschiwa (Talmud-Hochschule) auf, die nach dem Gebet an der Höhle der Patriarchen auf dem Weg zum Hadassah-Krankenhaus in Hebron waren. Das wussten Abu Sneine und die anderen Terroristen, weil sie die Gruppe religiöser Juden aus Hebrons Vorort Kirjat Arba über einen längeren Zeitraum beobachtet und erkannt hatten, dass sie nach dem Gebet immer denselben Weg nahmen. Als die Juden nahe genug waren, beschossen die Terroristen sie von Dächern aus mit Sturmgewehren und warfen Handgranaten. Es gelang ihnen, sechs Juden zu töten und 20 zu verletzen. Die israelische Armee konnte einige der Täter auf ihrem Rückweg nach Jordanien ergreifen und bald darauf auch die anderen aufspüren, die sich versteckt hatten. Die PLO, die damals ihr Hauptquartier in Beirut hatte, bezichtigte sich der Tat. Die Mörder wurden zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt, kamen aber im Zuge verschiedener Gefangenenaustausche frei – Abu Sneine schon nach drei Jahren.

 

 

Foto: Peter Kurz (Foto: By Gerd W. Zinke [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0  (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons)


Donnerstag, 16 August 2018