Das Auswärtige Amt und der Terror gegen Israel: Deutsche Klarheit

Das Auswärtige Amt und der Terror gegen Israel:

Deutsche Klarheit


Das vom Sozialdemokraten Heiko Maas geführte Auswärtige Amt in Berlin hat sich »zur jüngsten Eskalation im Gaza-Streifen« geäußert, wie es die Angriffe der Hamas auf Israel bezeichnet, um die Islamisten nicht erwähnen zu müssen. Und so klar wie die deutsche Verurteilung der in Gaza herrschenden Terrororganisation ist denn auch das deutsche Bekenntnis zum jüdischen Staat Israel.

Deutsche Klarheit

»Unsere Haltung ist klar: Israel hat das Recht, seine Sicherheit zu verteidigen und angemessen auf Angriffe zu reagieren.« Was heißt »angemessen«? Es sei, leiten die freundlichen deutschen Lehrmeister ihre von »größter Sorge« geprägten Handlungsempfehlungen ein, nun »entscheidend, dass alles getan wird, damit es nicht zu einer weiteren Zuspitzung von gefährlicher Tragweite kommt«.

 

Es sei, formulieren sie weiter, wichtig, »zu verhindern, dass Einzelereignisse an der Grenze eine Logik der Gewalt mit unabsehbarem Ende auslösen. Wir appellieren an alle, die Einfluss auf die Lage nehmen können, jeder weiteren Verschärfung der Lage entgegenzuwirken. Alle sind aufgerufen, dazu beizutragen und sich um Deeskalation und einen Weg aus der aktuellen Krise zu bemühen.«

 

Dürfen die israelischen Streitkräfte, wollten sie sich an den Rat aus Berlin halten, zurückschießen? Deeskalierend, das scheint sicher, wäre das nicht. Die Heiligen Krieger, die die Deutschen nicht zu erwähnen wagen, könnten darob wohl sauer sein. Ramallah immerhin ist es bereits und fordert »internationalen Schutz« für die »Palästinenser« in Gaza. Nicht vor der Hamas, selbstverständlich.

 

Was also bleibt übrig vom Israel von den Deutschen so »klar« eingeräumten »Recht, seine Sicherheit zu verteidigen«? Die Hamas fühlt sich durch Israels bloße Existenz herausgefordert, den jüdischen Staat wollen die Islamisten vernichten. Der Gedanke, dazu nicht in der Lage zu sein, wirkt auf sie nicht beruhigend. Israel sollte zur finalen Deeskalation bereit sein. Berlin würde sich freuen.

 

 

tw_24 - Foto: Heiko Maas (Foto: By Arno Mikkor (Flickr / EU2017EE Estonian Presidency) [CC BY 2.0  (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons)


Freitag, 10 August 2018






Wer an der Aussage des Auswärtigen Amtes unbedingt herumnörgeln will, schafft das auch. Hätte der Außenminister lieber sagen sollen, daß Israel mit aller Härte zurückschlagen soll, damit nach einem Endsieg kein Problem Gazastreifen mehr besteht und es islamistenfrei ist? Schließlich gilt die Aussage des Amtes auch für die Gegner Israels und die können sich den Schuh auch anziehen.

"Israel sollte zur finalen Deeskalation bereit sein. Berlin würde sich freuen". Was immer dies auch bedeuten soll?! Gaza plattmachen? Hätte wahrscheinlich eine deeskalierende Wirkung! Lieber sio2willi, die Gegner Israels haben es auch schon mehrfach angekündigt und in mehreren Kriegen (1951, 1967, 1973, 1981) bereits mehrfach versucht!

Hallo alex, die Stellungnahme des Auswärtigen Amtes ist doch richtig. Soll das AA vielleicht dazu aufrufen, daß eine finale Auseinandersetzung richtig ist? Dann könnte man auch der Meinung sein, daß bei gewaltsamen Auseinandersetzungen erst verhandelt wird, wenn nur noch der Stärkere übrigbleibt. Das wollen Sie doch wohl nicht.

@1: "Schließlich gilt die Aussage des Amtes..." Seit wann sind Textbausteine "Aussagen"? ☺

Das Problem ist das Wort »angemessen« in der Erklärung der Deutschen, mit dem sie schon einmal einen vorverurteilenden Generalverdacht gegen Jerusalem aussprechen, und in ihrer folgenden Definition dessen, was sie darunter verstehen: Nicht angemessen ist danach alles, was nur irgendwie eskalierend wirken könnte. Erlaubt ist nach Ansicht des Auswärtigen Amts nur, was deeskaliert. Das allerdings heißt angesichts der Hamas als Gegner in letzter Konsequenz, daß Israel sich auflösen müßte und die Juden Suizid begehen. Alles andere fordert die Islamisten nämlich erklärtermaßen heraus und gilt damit in Berlin nicht als angemessen. Und deshalb ist der Berliner Appell eine Frechheit, die Israel das Recht auf Selbstverteidigung tatsächlich abspricht.

@5tw Guter Kommentar, genauso ist es allerdings wird das bei sio nicht ankommen, er ist bereits durch die Öffis beratungsresistent.

@tw_blog Sie wollen das so sehen. Man könnte glauben, daß Sie dem AA, den Sozialdemokraten oder auch unserer Regierung einfach unterstellen, daß die Islamisten das vollenden sollen, was unsere Großväter ja Gott sei dank nicht vollendet haben. Bin ich nun wegen der "Öffis" beratungsresistent, antisemitisch oder haben pp und Sie die Weisheit mit Löffeln gefressen?

@7sio2willi um zu dem Standpunkt von pp oder tw24:blog zu gelangen muß man die Weißheit nicht mit Löffeln fressen! Mit klarem Menschenverstand und mit genügend Wissen über die Gegebenheiten in dieser Region kann man nur zu dieser Ansicht kommen! So einfach ist daß!

@7: "...unserer Regierung einfach unterstellen, daß die Islamisten das vollenden sollen, was unsere Großväter ja Gott sei dank nicht vollendet haben." Herrgottnochmal, es hört sich aber verdammtnochmal so an! Es ist überhaupt schon erstaunlich, daß dieser Ministerdarsteller Israel das Recht auf Sicherheit zugesteht....

@7sio Lieber Sio, ich bestreite nicht, dass so manches was Sie kommentieren Hand und Fuß hat, um es mit des Volkes Stimme zu sagen. Aber mal ganz ehrlich, wir sind thematisch ja bei Gaza, wer hat denn die "Siedlungen" geräumt und das Gebiet für Frieden abgetreten? Wer hat die Pallis denn mit allem Notwendigen beliefert? Wer stellt seine Krankenhäuser zur Verfügung? Wer hilft den Landwirten in Gaza bei der Erzielung von Mehrerträgen? Wer macht Vorschläge für die Wassernutzung? usw. usw. Was wird dafür geerntet? Außer jede Menge Raketen, mehreren Kriegen und wirtschaftlicher Ausnutzung KEIN Friedenswillen! Wo ist das Wort "Angemessen" an die Pallis? Das ist das Problem und nur mit einer alternativen Meinung kommt auch sio gegen die Realitäten an. Vor ein paar Wochen habe ich mit ein paar Gutmenschen (Studenten) eine Diskussion gehabt, die reagierten mit einem breiten Grinsen und bezeichneten das als FakeNews, das ist der Informationsstand der Michels und das liegt auch an unserer Regierung.


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