Merkels Krisengipfel: Die Flüchtlings-Lüge

Merkels Krisengipfel: Die Flüchtlings-Lüge


Nach dem x-ten Krisengipfel der EU versuchte Frau Dr. Merkel zuletzt, eine Verschlimmbesserung des maßgeblich von ihr zu verantwortenden migrationspolitischen Desasters als Durchbruch und Fortschritt zu verkaufen - fragt sich nur, in welche Richtung.

Von Ramiro Fulano

 

Natürlich ist die Tinte noch nicht trocken, aber so viel ist schon sicher: Krisen-Angie und ihre Freunde in der EU möchten „Refugees“ zukünftig in „Anlande- und Asylzentren“ einquartieren.

 

Derartige Einrichtungen wären überflüssig, wenn man an der illegalen Masseneinwanderung etwas Ursächliches ändern wollte - etwa durch Möglichkeiten zur legalen Migration. Somit soll also mit den vorliegenden Gipfelbeschlüssen lediglich der Status quo in formaljuristisch trockene Tücher überführt werden. Und das ist folgender:

 

Entgegen anderslautender Behauptungen sind die Ursachen der Migration übers Mittelmeer - und auf dieser Route landen nun mal 80 % der „Refugees“ in der EU - nicht in „Krieg, Armut und Verfolgung“ zu sehen.

In Italien qualifizierten sich im letzten Jahr lediglich 6 % aller „Refugees“ als Asylbewerber - beim Rest handelt es sich um Wirtschaftsmigranten. Sich um sein berufliches Fortkommen zu bemühen, ist tatsächlich kein Verbrechen, liebe Ökopathen. Abertausende von Menschenleben zu gefährden, indes durchaus.

 

Wer in Afrika ein kleines Vermögen erübrigen kann, um es in einen Platz auf einem Schlauchboot zu investieren, gehört bereits in seiner Heimat nicht zu den Ärmsten der Armen - sondern zur aufstrebenden Mittelschicht.

Und nur, um zweckdienliche Missverständnisse auszuschließen: Der Skandal besteht nicht etwa darin, dass die Afrikaner nicht in Afrika bleiben möchten - ich würde mein Leben auch nicht in einem shit hole country verbringen wollen.

 

Sondern der Skandal besteht darin, mit welcher Selbstverständlichkeit versucht wird, sich und andere über den Umstand hinwegzutäuschen, dass man sich zum politischen Arm der Menschenschmuggler vor der libyschen Küste macht, liebe Ökopathen.

 

Der Skandal beginnt mit der Behauptung, alle „Refugees“ wären Flüchtlinge. Danach ist die Rede von „Armut und Verzweiflung“. Stimmt ebenfalls nicht uneingeschränkt. Und die Lüge endet damit, dass tausende Menschen aus „Seenot“ gerettet werden müssten.

 

Um sie in diese „Seenot“ zu bringen, knöpfen die Menschenschmuggler an der libyschen Küste den Migranten ein kleines Vermögen ab. In der Aussicht, dass sie dann als „Refugees“ von den Wassertaxis europäischer NGOs „aus Seenot gerettet“ werden.

 

Es gibt Leute, die diese Scharade nicht durchschauen. Interessanterweise sind es meist Menschen, die sich intelligent wähnen. Immerhin haben sie auf ihren linksalternativen Papageienschulen gelernt, zu jedem Stichwort die passenden Parolen nachzuplappern. Diese ideologische Selbstzurichtung muss sich doch irgendwann für sie auszahlen, oder?

 

Dass die Flüchtlings-Lüge funktioniert, liegt jedoch nicht allein an der intellektuellen Faulheit und moralischen Verkommenheit des linksalternativen Milieus. Sondern vor allem daran, dass notorische Lügner fast immer davon ausgehen, sie selbst würden nicht belogen.

 

Es gab eine Zeit, als keine Wassertaxis fuhren. Diese Zeit ist noch gar nicht so lange her. Im letzten Jahr hatte die libysche Küstenwache den NGOs erfolgreich das Handwerk gelegt. Danach ertrank im Mittelmeer vor Libyen kein einziger „Refugee“. Aus einem einfachen Grund: Es fuhren keine Wassertaxis.

Die Beobachtung lehrt: Wenn die Menschenschmuggler wissen, dass kein „Rettungs“-Schiff kommt, setzen sie keine Migranten in die Schlauchboote. Nicht, weil sie es gut mit ihren Passagieren meinen. Sondern weil sie sie sonst nicht wieder loswerden.

 

Wenn keine „Seefuchs“, keine „Lifeline“ oder keine „Aquarius“ ihnen die Migranten zur richtigen Zeit am richtigen Ort abnimmt, müssen die Menschenschmuggler ihre Passagiere wieder zurückbringen. Und das wollen sie nicht.

Das heißt: Die „Rettungs“-Schiffe der NGOs ziehen den Menschenschmuggel an. Wenn sie nicht fahren, liegt das „Refugee“-Business brach. Und wo sie nicht fahren, ebenfalls. In beiden Fällen stirbt auch niemand. Wäre es nicht humaner, den NGOs das Handwerk zu legen? Rhetorische Frage.

 

Wenn bei der Zusammenarbeit von Schlauchboot und Wassertaxi etwas schiefgeht, sterben Menschen. Das nehmen die Beteiligten billigend in Kauf. Die Menschenschmuggler. Die Wassertaxis. Und die Menschen, die ihnen Geld spenden.

 

Das Vater Staat dann aus Steuergeldern noch einmal verdoppelt. Man wird mitschuldig gemacht an diesem Verbrechen - ob man will, oder nicht. Ich finde das inakzeptabel.

 

Moralisch verantwortlich sind die beiden Haupt-Akteure. Ebenso verantwortlich ist natürlich jeder, der sich schützend vor dieses abstoßende und kriminelle Spektakel stellt, um sich einen Platz am Fresstrog der gesellschaftlichen Macht zu sichern - zum Beispiel die Ökopathen.

 

Hinzu kommt, dass die Rettung Schiffbrüchiger einiges an fachlicher Qualifikation erfordert. Sie sollte bei der Besatzung der Wassertaxis nicht immer vorausgesetzt werden. Von missglückten Rettungsversuchen erfährt man übrigens nichts, obwohl es anzunehmen wäre, dass bei der „Rettung“ vieler zehntausend Menschen „Betriebsunfälle“ geschehen.

 

Machen wir uns also bitte nichts vor: Das mörderische Schauspiel, das Menschenschmuggler und Flüchtlingshelfer vor der libyschen Küste inszenieren, hat tausende Menschen das Leben gekostet. Die beiden Protagonisten nehmen diesen Umstand nicht nur billigend in Kauf, sondern fordern die Fortsetzung und Intensivierung ihrer menschenverachtenden Praxis.

 

Wer sich - wie Frau KGE und Frau Baerbock von den deutschen Ökopathen - schützend vor solche Machenschaften stellt, verspielt das Recht, die libysche Küstenwache „korrupt“ zu nennen. Im Vergleich zur deutschen Ökopathie ist sie ein Muster an Anstand und Integrität.

 

Durch ihr Vorgehen gegen die Betreiber der Wassertaxis hat die libysche Küstenwache im letzten Jahr wahrscheinlich tausenden Migranten das Leben gerettet. Denn als die Wassertaxis nicht fuhren, starb auch niemand. Und wo sie nicht fahren, gibt es keine „Refugees“.

 

Jedem, dem es auch nur im Ansatz um die Rettung von Menschen geht, müsste daran gelegen sein, die mörderische Posse, die die üblichen Verdächtigen unter viel Trara vor der libyschen Küste inszenieren, zu beenden. Bevor mehr als die Wahrheit einen bleibenden Schaden erleidet.

 

Diesem Anspruch werden indes nicht allein die deutschen Ökopathen, sondern auch die Teilnehmer des Brüsseler Krisengipfels nicht gerecht. Statt die Ursachen des Desasters zu bekämpfen und den Menschenschmugglern und ihren NGO-Erfüllungsgehilfen endlich das Handwerk zu legen, wollen sie noch mehr Anreize schaffen, damit sich zukünftig noch mehr Menschen auf eine lebensgefährliche Reise in die „Festung Europa“ begeben.

 

Diese Anreize nennen sich „Anlande- und Asylzentren“. Immerhin muss ja gewährleistet sein, dass die Wassertaxis ihre Passagiere auch irgendwo loswerden können - selbstverständlich mit dem Segen der EU und auf Ihre Kosten, meine Damen und Herren.

 

Daran merkt man dann auch, worum es Frau Dr. Merkel und ihren Freunden in der EU in Wahrheit geht: nicht etwa um ein Ende des mörderischen „Rettungs“-Spektakels in Mittelmeer. Sondern um dessen effizientere Organisation. Das Räderwerk von Menschenschmugglern und NGOs soll nicht etwa behindert oder lahmgelegt werden - es soll möglichst reibungslos laufen. Das ist die „europäische Lösung“, die von Krisen-Angie angestrebt wird.

 

Denn wenn die Schiffe ihre Passagiere nirgends „anlanden“ können, bleiben Menschenschmuggler und NGOs auf ihren „Refugees“ sitzen. Diese logistische Herausforderung haben Frau Dr. Merkel und ihre Freunde in der EU richtig erkannt.

 

„Anlande- und Asylzentren“ sollen sowohl außerhalb als auch innerhalb der EU entstehen. In ihnen sollen die Migranten solange einquartiert werden, bis über ihren Einreiseantrag entschieden wird.

 

Wenn keiner der infrage kommenden nordafrikanischen Staaten sich bereit erklärt, so ein Ding auf seinem Staatsgebiet zu betreiben, werden sie im EU-Inland gebaut. Und möglicherweise von den NGOs bewirtschaftet, die die „Refugees“ in ihren Wassertaxis übers Mittelmeer zu kutschieren.

 

Auf dem Brüsseler Krisengipfel wurden keineswegs migrationspolitische Regelungen verschärft. Im Gegenteil: Frau Dr. Merkel und ihre Freunde in der EU haben weitere Anreize zur Intensivierung des von ihnen zu verantwortenden Desasters geschaffen.

 

Außerdem will man der Flüchtlingsbranche anscheinend ein zweites Standbein verschaffen: Wenn die NGOs in Zukunft nicht nur am Transport, sondern auch an der Einquartierung der Migranten verdienen. Nur Pauschalreisen sind schöner.

 

Unter „Anlande- und Asylzentren“ muss man sich übrigens allen denkbaren neuzeitlichen Komfort vorstellen. Nicht nur wegen der Sozis, sondern wegen der Menschenrechte. Das wäre ein Niveau, das das mancher Robinson-Clubs vermutlich übertrifft. Vom Niveau in den Heimatländern der Migranten ganz zu schweigen.

Sonst würden die Praktikanten aus dem linksalternativen Milieu es auch gar nicht lange genug in der Flüchtlings-Branche aushalten.

 

Darauf laufen die jetzt gefassten Gipfelbeschlüsse hinaus. Als „Durchbruch“ lässt sich so etwas nur verkaufen, wenn man die Vergesslichkeit und Leichtgläubigkeit der Massen schamlos ausnutzt. Aber die Politik- und Medienblase hat keine Scham zu verlieren, weil sie noch nie eine hatte.

 

Staatsfunk und Qualitätsmedien werden in den nächsten Tagen versuchen, die Menschheit für blöd zu verkaufen. Vor allem jene, die sich eine Regelung der Migration wünschen, die den geltenden Gesetzen entspricht und den Interessen von 80 Millionen „schon länger hier Wohnenden“ gerecht wird. Denn die müssen für dieses politische Desaster blechen.

 

Und dabei nützt es nichts, wenn man sich und anderen vorzumachen versucht, wir könnten eine Milliarde Afrikaner bei uns durchfüttern, liebe Ökopathen. Das können wir nicht. Oder nur um den Preis, dass es dann auch in Germany eines Tages so wird wie in jenen Ländern, aus denen diese Menschen heute fliehen. Und damit ist Euren „Refugees“ auch nicht geholfen.

 

Man kommt also in Zukunft nicht um die Entscheidung herum: Welche Einwanderung brauchen wir? Und welche Einwanderung wollen und können wir uns außerdem leisten - obwohl sie ihre gesellschaftlichen Kosten nicht wieder einspielen wird.

 

Das ist so, weil Geld eine endliche Ressource ist. Und diese Ressource hätte man vielleicht besser in den Aufbau moderner, kapitalistischer Wirtschaftsformen in Afrika investiert, statt sie der Brüsseler Beamtendiktatur in ihren gefräßigen Rachen zu werfen.

 

Der Kapitalismus hat in der letzten Generation weltweit zwei bis drei Milliarden Menschen aus bitterster Armut befreit. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass er nicht auch in Afrika funktioniert.

 

Aber es ist nicht akzeptabel, dass jene Generation, die ihr Leben lang in die Sozialversicherungen eingezahlt hat, jetzt leer ausgeht. Und zwar nur, weil die Interessen von Millionen „Refugees“ für die pseudo-moralische Wohlfühlpolitik des linksalternativen Milieus plötzlich wichtiger sind, als Millionen von Rentnerinnen und Rentnern, die „schon länger hier wohnen“, aber im Übrigen langweilig sind. Darunter ausdrücklich auch solche, die als „Gastarbeiter“ zu uns kamen.

 

Nirgends auf der Welt stellen Medien und Politik sich bei der Einwanderungspolitik momentan so demonstrativ unfähig an, wie in der EU. Es ist, als ob Frau Dr. Merkel und ihre Freunde in der EU keine Lösung finden möchten. Denn dann müssten sie ja zugeben, dass sie nicht nur sich selbst, sondern auch 500 Millionen EU-Untertanen getäuscht haben. Und zwar arglistig in dem Maß, in dem sie wissen und wussten, was im Namen der „Humanität“ im Mittelmeer in Wahrheit vor sich geht.

 

Ich habe selbst einen Migrationshintergrund. Es wird in jedem rechtsstaatlich satisfaktionsfähigen Land der Welt vorausgesetzt, dass man sich an Einwanderungsgesetze hält. Die Versuche der EU, den überwiegend rechtwidrigen Zustand durch wohltönende Absichtserklärungen über die sich rasant ändernden Zeiten zu retten, scheinen einzig und allein von der Sorge um den eigenen Platz an den Fresströgen der gesellschaftlichen Macht getrieben zu sein.

 

 

Link zum Thema

 

 

Foto: Die Staats- und Regierungschefs beim EU-Migrationsgipfel (Foto: Bundesregierung/Bergmann)


Samstag, 30 Juni 2018






Bravo, so ist es. Einfach den 2. Absatz nehmen und die ganzen Probleme sind in 2 Sätzen aufgezählt und auch die Alternative klar benannt, für alle Gutwillis, die immer nach den alternativen Schreien.

Noch ein kleiner Nachtrag, falls der erste Beitrag noch unklar sein sollte: "Wer in Afrika ein kleines Vermögen...... genau das ist der springende Punkt. Liebe Gutwillis, wenn die hier Ankommenden wirklich die armen Schlucker und Hungernden wären würde ich ihnen auch helfen wollen, da es sich aber um "Besitzende" handelt, siehe Ticketpreis für eine "Einfache Fahrt" Afrika - Europa, sollten wir die Kriterien auch genau einhalten. Wirtschaftliche Hilfe für Wirtschaftsmigranten sollten von den "Hierbesitzenden" geleistet werden, denn die leben gut mit den Gewinnen aus den Afrika-Geschäften und nicht von den Steuerzahlern.