Weitere Pannen im Fall Amri

Weitere Pannen im Fall Amri


Die Pannenserie im Fall des IS-Terroristen Anis Amri, der bei einem Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt 12 Menschen ermordete und über 50 teils schwer verletzte, setzt sich weiter fort.

Wie jetzt bekannt wurde, gab es bei der Beobachtung von Amri eklatante Fehler. Zudem wurde ein potentieller Zeuge, gegen den Mordverdacht besteht, einfach abgeschoben – während Amri trotz abgelehnten Asylantrags und manigfacher Straftaten nicht abgeschoben wurde.

 

Der Nachrichtensender n-tv vermeldet:

 

Wenige Wochen vor dem Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr war die Berliner Polizei Medienberichten zufolge nicht über den Aufenthaltsort des Attentäters Anis Amri im Bilde. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) und die "Berliner Morgenpost" berichten, dass die Polizei eine bundeseinheitliche Vereinbarung zur Beobachtung islamistischer Gefährder offenbar nicht korrekt umsetzte. Einem "Focus"-Bericht zufolge wurde zudem ein wichtiger Zeuge abgeschoben und tauchte in Tunesien unter.

 

Ein Mitglied des parlamentarischen Untersuchungsausschußes spricht inzwischen von „Vertuschungsaktionen der Polizei im großen Stil.“


Freitag, 08 Dezember 2017






Wenn man das liest fragt man sich: Was ist eigentlich mit all den anderen "Gefährdern"? Werden die Fälle auch so behandelt?