Die täglichen Vorkommnisse - Dienstag, 6.02.2018

Die täglichen Vorkommnisse - Dienstag, 6.02.2018


Ereignisse des gestrigen Tages in Israel im Überblick

Dienstag, 06.02.2018:
- Eine Gruppe maskierter Araber brach in ein Haus in Havat Ma’on in den südlichen Hebron-Bergen ein, griff die Bewohner an und floh. Ein Bewohner wurde leicht verletzt, brauchte aber keine medizinische Versorgung.
- Am frühen Dienstagmorgen versuchten Soldaten den Kopf der Terrorzelle festzunehmen, die Rabbi Schevach ermordete. Der Mann griff sie mit einer M-16 an und wurde daraufhin erschossen. Es gab weitere 6 arabische Verletzte.
- Bei „Zusammenstößen“ im Bereich von Jenin sollen Araber verletzt worden sein.
- In einer Reihe arabischer Orte in den Gebieten gab es „Wutmärsche“, nachdem der Mörder von Rabbi Schevach eliminiert wurde.
- Am Abend berichteten PA-Medien, dass israelische Sicherheitskräfte zwei Privathäuser in Nablus/Schechem umstellt haben und umliegende Straßen absperrten. Die Suche gilt anscheinend dem Mörder des Rabbiners vom Montag.
- Bei der Suchaktion nach dem Mörder in Schechem/Nablus wurde 1 Araber getötet, 47 wurden verletzt. Die Soldaten nahmen 6 Personen fest.

Humanitäres:
- Gestern lieferten 410 LKW 12.671t Waren über Kerem Shalom in den Gazastreifen.
- Die Behörden stellten 369 Einreisegenehmigungen für PA-Araber aus Judäa und Samaria aus.
- 14 Krankenwagen brachten Patienten aus Judäa und Samaria nach Israel.
- 8.356 Personen passierten den Allenby-Übergang von/nach Jordanien.

Während der letzten Woche wurden eine Araberin und ihre Tochter festgenommen. Die Tochter hatte ihre Absicht gekannt gemacht, sie wolle einen Terroranschlag zu verüben. Bei der Festnahme griff offenbar die Mutter die Soldaten an, was zu ihrer Festnahme führte.

Die Fatah ehrte den Leiter der Gruppe, die Rabbi Schevach ermordete, als „Märtyrer“.

Die Hamas reklamierte derweil den Mord an Rabbi Schevach für sich: „Das war eine von uns.“

Den gestrigen Mord in Ariel wurde von Hamas und Islamischem Jihad gefeiert; die PA verurteilte ihn nicht. Dafür verurteilte sie allerdings, dass die Soldaten den Mörder von Rabbi Schevah erschossen, als der sich nicht festnehmen lassen wollte und sie angriff.
Der Vater von Ahed „Shirley Temper“ Tamimi verkündete auf Facebook seine Hochachtung für den Mörder von Rabbi Schevach, der letzten Nacht bei einem Kampf mit Soldaten erschossen wurde.

Seine Tochter wurde derweil von Mahmud Abbas für ihren „friedlichen Widerstand“ gelobt, als die Familie bei ihm zu Besuch geladen war.

Ein offizieller Vertreter der Hamas sagte, Krieg mit Israel stünde nicht unmittelbar bevor, die Hamas sei an einer Eskalation nicht interessiert.

Führer im Libanon schworen etwas dagegen unternehmen zu wollen, dass Israel eine Mauer entlang der „blauen Linie“ zwischen den beiden Ländern baut. Die Mauer würde die Souveränität des Libanon untergraben, behaupten sie, eine direkte Bedrohung der Stabilität der Grenzregion.

Der Koordinator für Regierungsaktivitäten in den Gebieten veröffentlichte Auszüge aus den offiziellen Schulbüchern der PA, darunter als Beispiel aus der Mathematik: „Die Zahl der Märtyrer in der ersten Intifada, der ‚Intifada der Steine‘, erreichte 2.026 Schahidim (Märtyrer) und die Zahl der Märtyrer der Al-Aqsa-Intifada erreichte 5.050 Schahidim. Wie ist die Gesamtzahl in beiden Intiadas?“ (Mathematikbuch, 4. Schuljahr, S. 35)

Mahmud Abbas sagte, die USA könnten den Palästinensern keinen Friedensdeal aufzwingen. Gespräche könnten nur wieder aufgenommen werden, wenn sichergestellt ist, dass ein zukünftiger Palästinenserstaat die Westbank, den Gazastreifen und Jerusalem als Hauptstadt umfassst.

 

 

Zusammengestellt von Heplev


Mittwoch, 07 Februar 2018