Die täglichen Vorkommnisse - Sonntag, 3.02.2018

Die täglichen Vorkommnisse - Sonntag, 3.02.2018


Ereignisse des gestrigen Tages in Israel im Überblick

Sonntag, 04.02.2018:
- Grenzer entdeckten am Übergang Kerem Shalom Substanzen, die für den Bau von Sprengstoff genutzt werden können; sie waren als medizinisches Material deklariert worden.
- In Abu Dis nahmen israelische Sicherheitskräfte 6 Araber fest, die unter Verdacht stehen, den versehentlich dort eingefahrenen Israeli angegriffen zu haben.
- Soldaten verhafteten einen Verdächtigen Kollaborateur der Mörder von Havat Gilad.
- In einer PA-Grenzstadt in Samaria fanden Grenzpolizisten 4 Rohrbomben und eine keramische Schutzweste. Die Rohrbomben wurden entschärft.
- An der Grenze des Gazastreifens nach Ägypten brach ein Schmuggeltunnel ein; vermutlich befinden sich darin noch Personen.
- Die israelischen Behörden ließen zwei Teile einer illegal (mit EU-Geldern) gebauten Schule abreißen.
- Am Abend versuchte ein PA-Araber in die jüdische Ortschaft Adam in Binyamin einzudringen; er konnte entkommen.
- Araber bewarfen einen Linienbus mit Steinen; ein Soldat im Bus wurde durch Glassplitter verletzt.

Mahmud Abbas ordnete die Vorbereitung der „Abkoppelung“ von Israel an. Dabei soll die „Anerkennung“ Israels von 1988 zurückgezogen werden; außerdem könnte die Sicherheitskooperation der PA mit Israel beendet werden. Was genau das aber heißen soll, wurde nicht gesagt.

Andererseits behauptet die PA, man sei bereit zu Verhandlungen, aber nicht für „Diktate“ (seltsam, die einzigen, die bisher „diktieren“ wollten, waren die Araber).

Ein muslimischer Kleriker predigte auf dem Tempelberg, dass gemäß islamischem Recht das „Rückkehrrecht“ von einer Generation auf die nächste weitergegeben wird. Zudem forderte er die arabischen Staaten auf die UNRWA zu finanzieren.

Generalstabschef Eisenkot hält es für wahrscheinlich, dass es 2018 einen Krieg mit dem Gazastreifen gibt.

Der bisher illegale Außenposten Havat Gilad wurde von der israelischen Regierung für legal erklärt. In dem Ort wohnte der letzten Monat ermordete Rabbiner.

 

 

Zusammengestellt von Heplev


Montag, 05 Februar 2018