Die täglichen Vorkommnisse - Mittwoch, 10.01.2018

Die täglichen Vorkommnisse - Mittwoch, 10.01.2018


Ereignisse des gestrigen Tages in Israel im Überblick

Mittwoch, 10.01.2018:
- Die IDF hatte nach dem Terrormord um Schechem/Nablus Checkpoints errichtet. Die IDF sucht weiter nach den Mördern von Rabbi Raziel Shevach. Dabei wurden einige Orte abgeriegelt.
- Während einer Verhaftungsaktion brachen in Jericho gewaltsame „Proteste“ aus, bei der rund 100 Araber Soldaten mit Steinen bewarfen und brennende Reifen in ihre Richtung rollten. Die Soldaten schossen auf Anführer.
- Bei Durchsuchungen in Hebron beschlagnahmten Sicherheitskräfte mehrere tausend Schekel Terrorgelder.
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 11 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber.
- Nach der Beerdigung von Rabbi Shevach gab es bei Kedumim Zusammenstöße zwischen Israelis und Arabern.
- Am frühen Abend bewarfen Araber in Jerusalem einen Bus; der Fahrer wurde leicht verletzt. Es war dieselbe Stelle wie bei Steinewürfen gestern.
- Am Abend gerieten Grenzpolizisten in Issawiya in einen Hagel aus Brandsätzen und Steinen; es wurde niemand verletzt, aber mehrere Fahrzeuge wurden beschädigt.

Humanitäres:
- Am Gazastreifen querten 654 Personen die Grenze.
- Über Kerem Shalom wurde mit 334 LKW 9.799t Güter in den Gazastreifen gebracht.
- Judäa und Samaria: 132.325 Personen passierten die Übergänge nach Israel, davon 95.320 um zur Arbeit zu kommen, 14.497 aus humanitären Gründen; 53 Krankenwagen passierten. 57.095 querten die Allenbybrücke nach Jordanien. Israel gab 17.964 (neue) Einreisegenehmigungen aus.

Die Hamas begrüßt den tödlichen Terroranschlag von gestern willkommen und feiert die Täter. Auch die Fatah feiert „einen getöteten Siedler“.

Bei der Beerdigung von Rabbi Shevach gab es Rufe nach Vergeltung. Bildungsminister Bennet brach deshalb sein geplante Rede ab und reagierte auf die Rufer: „Ich höre den Schmerz, ich verstehe den Schmerz und ihr habt das Recht ihn zu fühlen. Ich möchte nur im Namen des Staates Israel und der israelischen Regierung sagen: Ich liebe euch und ich erweise euch Ehre.“

Der Koordinator für Regierungsaktivitäten in den Gebieten, Generalmajor Mordechai, griff die Terrororganisation Fatah an, weil die den Terroranschlag feierte, bei dem gestern Rabbi Shevach ermordet wurde. Er forderte die Fatah auf die Hetze einzustellen.

 

 

Zusammengestellt von Heplev


Donnerstag, 11 Januar 2018