Die täglichen Vorkommnisse - Sonntag, 12.06.2017

Die täglichen Vorkommnisse - Sonntag, 12.06.2017


Im Überblick: Die Ereignisse in den Bereichen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik, Terrorabwehr und Humanitäre Hilfe in Israel und in den von den Terrororganisationen Hamas und Fatah besetzten Gebieten.

Die täglichen Vorkommnisse - Sonntag, 12.06.2017

Sonntag, 11.06.2017:
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt wegen Terrorverdacht gesuchte Araber.
- Polizisten nahmen auf dem Tempelberg 2 PA-Araber fest, die im Verdacht stehen Felsbrocken auf jüdische Besucher geworfen zu haben. 1 Jude wurde leicht verletzt. Um die Täter ausfindig zu machen, wurden die Ein-/Ausgänge zum Tempelberg für Araber geschlossen.
- Am Morgen wurde ein hareidischer Jude im jüdischen Viertel der Altstadt von Jerusalem von Christen angegriffen, die eine Prozession abhielten; sie sagen, er hätte vor ihnen auf den Boden gespuckt. Die Polizei nahm den verletzten Juden fest und verhörte ihn.
- Am Patriarchengrab in Hebron wurde ein Araber festgenommen, der Grenzpolizisten angriff.

Eine Palästinenserorganisation hat ein neues Buch veröffentlicht. Darin werden Terroristen glorifiziert, es heißt: „Geschichten der Schahide von Qalandiya, 1967-2017“. Auf dem Titel ist eine Landkarte Israels, die aus Fotos von in den letzten 50 Jahren getöteten Terroristen montiert ist. Es soll „jüngere Generationen inspirieren“.

Abbas‘ Religionsberater betonte in einer „Predigt“: Die Westmauer des Tempelbergs darf niemandem außer den Muslimen gehören, also muss sie absolut unter muslimischer Souveränität bleiben. „Sie ist unser Eigentum und Schenkung. Es ist unvorstellbar auch nur einen Millimeter davon abzugeben.“

Die Hamas weist die Forderung des Internationalen Roten Kreuzes zurück Informationen über die im Gazastreifen vermissten (mit ziemlicher Sicherheit toten) israelischen Soldaten und (wohl lebenden) Zivilisten herauszurücken und Kontakt zu ihnen zuzulassen. Außerdem bestreitet sie, dass der unter zwei Schulen entdeckte Tunnel von ihr ist.

Der Vorsitzende des PA-„Häftlingsvereins“ griff die israelische Entscheidung an die „Gehälter“ der Terroristen von den Zahlungen an die PA abzuziehen. Das sei „privates Geld und Diebstahl palästinensischen Geldes“.

 

 

Zusammengestellt von Heplev


Montag, 12 Juni 2017