Vertreibung der Juden aus den arabischen Ländern: Der Stille Exodus [Video]

Vertreibung der Juden aus den arabischen Ländern:

Der Stille Exodus [Video]


Pierre Rehov ist ein israelischer Dokumentarfilmer, der sich mit verschiedenen Themen des Konflikts zwischen den Arabern und Israel beschäftigt. Hier sind die jüdischen Flüchltinge aus arabischen Ländern das Thema:

Sie waren mehr als eine Million Juden. Von 1946 bis 1974 ist diese Million die Zahl der vergessenen Flüchtlinge, vertrieben aus der arabischen Welt und die die Geschichte gerne vergessen würde, während die Oper selbst ihr Schicksal unter einem Schleier der Scham versteckt ahben. Die Juden haben Jahrtausende in arabischen Ländern gelebt und schienen ihr Schicksal für immer angenommen zu haben; manche betrachteten ihr Überleben sogar als Wunder.


Aber 1948 wrude der Anfang ihes Exodus auch die Geburt des Staates Israel.


Und während die arabischen Armeen ihre Invasion des jungen Flüchtlingslandes vorbereiteten, während die Überlebenden der Schoah sich in Gefahren bringenden Schiffen stapelten, um die letzten Rückkehr in das Land ihrer Träume und ihrer Gebete zu vollführen, machten sich ein paar hunderttausend Araber aus Palästina bereit aus ihren Heimen zu fliehen, überzeugt, dass sie als Sieger und Eroberer zurückkehren würden.


Sie sollten bald schon Flüchtlingslager füllen, die auf dem Land ihrer Brüder gebaut wurden und – wegen ihrer Weigerung sich zu integrieren – ihren Flüchtlingsstatus an die nächste Generationen weitergeben.
Die Juden erhielten keinerlei Sonderstatus. Sie waren gerade in das Land ihrer Väter zurückgekehrt.
Und wenn sie aus Aden im Jemen, aus Ägypten, dem Irak, Syrien, Marokko, Tunesien oder Libyen kamen, wenn sie alles und manchmal sogar Verwandte, Erinnerungen und Friedhöfe verloren hatten, so waren sie bereit in Israel und im Westen ihr Leben wieder neu aufzubauen. Ohne jemals Schadenersatz zu fordern und ohne Rückkehrrecht oder gar den Wunsch, dass ihre Geschichte erzählt wird…

 

 

 

Heplev -


Montag, 12 März 2018






Die schon etwas ältere Doku The Forgotten Refugees behandelt das gleiche Thema: https://youtu.be/MhbvGOh1xVk