Israel: Weitere Umfrage bestätigt versinken des Mitte-Links-Bündnisses in der Bedeutungslosigkeit

Israel: Weitere Umfrage bestätigt versinken des Mitte-Links-Bündnisses in der Bedeutungslosigkeit


Der Trend scheint sich zu verfestigen: Ein weiteres Umfrageinstitut prognostiziert dem Mitte-Links-Bündnis ein historisches Debakel.

Wenn bereits jetzt Parlamentswahlen in Israel wären, würde das von den Sozialdemokraten geführte, oppositionelle Mitte-Links-Bündnis von 24 auf nur noch 10 Mandate abfallen.

 

Laut der Umfrage von Maagar Mochot (Brain Trust), Durchgeführt im Auftrag der Tageszeitung Israel haYom würden sowohl der konservative Likud von Ministerpräsident Binjamin Netanyahu, als auch die rechtszionistisch-nationalreligiöse Partei Bayit Yehudi von Bildungsminister Naftali Bennet kräftig zu legen.

 

Das Ergebnis der Umfrage: Der Likud käme auf 34 Mandate (ein Zugewinn von 4 Mandaten), die zentristische Partei Yesh Atid würde 24 Mandate erreichen, ein Zugewinn von 13 Mandaten. Drittstärkste Partei würde Bayit Yehudi mit 14 Mandaten werden, ein Zugewinn von 6 Mandaten. Die „Vereinigte Arabische Liste“ würde 10 Mandate erhalten, ein Verlust von 3 Mandaten.  Die aschkenasisch-orthodoxe Partei Aguda Torah käme auf 8 Mandate, ein Zugewinn von 2 Mandaten – demgegenüber würde die sephardisch-orthodoxe Schas-Partei ihre 5 Mandate verlieren und nicht mehr der Knesset angehören. Die linke Meretz-Partei würde 7 Mandate erreichen, ein Zugewinn von 2 Mandaten. Die sozialkonservative Kulanu-Partei von Finanzminister Kachlon käme auf 6 Mandate, ein Verlust von 4 Mandaten. Die rechtszionistische Partei Yisrael Beteinu von Verteidigungsminister Avigdor Lieberman käme unverändert auf 5 Mandate.

 

 

Foto: Binjamin Netanyahu kann zuversichtlich eventuellen Neuwahlen entgegenblicken, seine Koalition hätte wieder eine deutliche Mehrheit (Foto: Flash90)


Donnerstag, 08 März 2018