Abbas-Regime im Kampf gegen Verständigung und Versöhnung: Normalität und Normalisierung

Abbas-Regime im Kampf gegen Verständigung und Versöhnung:

Normalität und Normalisierung


Das von Europa und von den Vereinigten Staaten finanzierte Regime in Ramallah hat in Hebron einen »Palästinenser« festnehmen lassen, nachdem der das Opferfest (Eid al-Adha) mit einem jüdischen Gast gefeiert hatte.

Wie die Maan News berichten, wurde Muhammad Sabir Jabir am Sonntag verhaftet, weil er den Aktivisten Yehuda Glick zum höchsten islamischen Fest eingeladen hatte.

 

Für Yehuda Glick, den manche für einen Extremisten halten, hat der Tempelberg in der israelischen Hauptstadt Jerusalem das »Potential, ein internationales Zentrum für religiöse Toleranz« zu werden. Der Rabbiner und heutige Knessetabgeordnete hatte als Touristenführer Besucher auf den Tempelberg begleitet und war dafür 2014 von einem »palästinensischen« Terroristen attackiert worden.

 

Er überlebte den Anschlag und ließ sich nicht davon abbringen, sich weiter für die Umsetzung seines Ziels einzusetzen. Daß Yehuda Glick Freundschaften zu »Palästinensern« pflegt, stört nicht nur Terroristen, sondern auch die angeblich gemäßigte »Palästinenserführung« in Ramallah. Nachdem er Photos vom Fest im Haus Muhammad Sabir Jabirs veröffentlicht hatte, schlug die PA nun zu.

 

Zwar ist nicht bekannt, welches Vergehen das Regime um Abu Mazen dem Verhafteten konkret vorwerfen will, mit der Festsetzung Muhammad Sabir Jabirs hat es aber einmal mehr seinen repressiven und antisemitischen Charakter unter Beweis gestellt. »Palästinensisch«-jüdische Kontakte sind ihm verdächtig, verteufelt und kriminalisiert es doch auch jeden Versuch einer »Normalisierung«.

 

In wenigen Tagen wird »Präsident« Abu Mazen vor der UN-Vollversammlung erneut erklären, er wolle nichts mehr als Frieden zwischen »Palästinenern« und Israel. Mit der Verhaftung Muhammad Sabir Jabirs hat er gezeigt, was von solchen Versicherungen zu halten ist. Während Yehuda Glick als »Rechtsextremist« gilt, bleibt Abu Mazen trotz seiner antisemitischen Politik »unser Partner«.

 

 

tw_24 - Foto: Etwas, was Abbas und sein Terrorregime nicht mag .....


Dienstag, 12 September 2017