Folgen jordanischer Kriegsverbrechen werden behoben: Rechtsstaat

Folgen jordanischer Kriegsverbrechen werden behoben:

Rechtsstaat


Am frühen Dienstag fand mit der Räumung eines Hauses in Sheikh Jarrah ein Rechtsstreit ein Ende, der seit 2009 andauerte und noch länger dauerndes Unrecht zu sühnen suchte.

1948 besetzten jordanische Truppen auch Teile Jerusalems und vertrieben in ihren Machtbereich geratene Juden, so sie sie nicht ermordeten. Jüdischer Besitz wurde geplündert, Gräber geschändet, Synagogen zerstört.

Auch die Besitzer des Hauses in Sheikh Jarrah, um das später so erbittert gestritten werden sollte, mußten ihren Besitz aufgeben, um ihr Leben zu retten. Von der jordanischen Verwaltung wurde das Haus 1964 an eine arabische Familie vermietet, die es über fünf Jahrzehnte bewohnte und nun wieder verlassen mußte, nachdem die ursprünglichen Besitzer vor dessen Rückgabe verlangten.

 

Bereits 2013 hatte ein Gericht die Entscheidung gefällt, daß der Shamasna-Clan das Haus verlassen müsse, nach Einsprüchen und weiteren Verhandlungen wurde das Urteil endlich vollstreckt. Doch statt die Beendigung eines unrechtmäßigen Zustands zu begrüßen, wird die Räumung des Hauses vielerorts verurteilt. Besonders laut klagt dabei die UNRWA, die sich damit als parteiisch entlarvt.

 

Als »appalling«, also als »schrecklich«, »entsetzlich« oder gar »himmelschreiend«, nämlich verurteilt die Agentur der Vereinten Nationen die Räumung und setzt sich damit für eine Anerkennung gewaltsamer Vertreibungen von Juden 1948 und in den Jahren darauf ein. Aus Unrecht soll Recht werden, Recht zu Unrecht. Wenn etwas entsetzlich ist, ist es diese Parteinahme der UNRWA.

 

 

tw_24


Samstag, 09 September 2017





Naja, das verbindet DE und Israel ja auch mal wieder, so eine Erfahrung mit einem etwas größeren Clan. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass DE nicht mit UNO-Kommentaren rechnen muss.