Islamistischer Terror: Ambitionen, nicht Verzweiflung

Islamistischer Terror:

Ambitionen, nicht Verzweiflung


Die Verehrung des Todes durch die palästinensischen Selbstmord-Attentäter verstehen

Ambitionen, nicht Verzweiflung

von Itamar Marcus und Barbara Crook, Jerusalem Post

 

(Im Schatten des Schreckens des Selbstmord-Anschlags heute Morgen in Jerusalem verbreitet PMW einen Leitartikel, der Einblick in das Denken der Selbstmord-Terroristen gibt. Der Artikel wurde heute (29.01.04) in der Jerusalem Post veröffentlicht. Alle Zitate aus dem Fernsehen sind auf die PMW-Internetseite gestellt worden und können durch Anklicken geladen werden.)

 

„Ich wollte immer die erste Frau sein, die ihr Leben für Allah opfert. Meine Freude wird vollkommen sein, wenn meine Körperteile in alle Richtungen davon fliegen.“

 

Das sind die Worte der Selbstmord-Terroristin Reem Reyaschi, auf Video aufgenommen unmittelbar bevor sie vier Israelis und sich selbst vor einer Woche in Gaza umbrachte. Was an dieser furchtbaren Erklärung überraschte: Sie gab ihrer Verstümmelung und ihrem Tod einen positiven Wert, getrennt von ihrem Ziel andere umzubringen. Sie war angetrieben von ihrer Ambition das zu erreichen, was die Palästinenser „Schahada“ nennen, Tod für Allah. Sie hatte zwei verschiedene Ziele: Zu töten und getötet zu werden. Diese voneinander unabhängigen Ziele, für sie beide positiv besetzt, waren höhere Ziele als die Verpflichtungen und emotionalen Ziele gegenüber ihren beiden Kindern. Diese Ambition zu sterben, die dem menschlichen Grundinstinkt zum Überleben widerspricht, ist der Kern der Inbrunst des Selbstmord-Terrorismus. Nur, wenn diese Komponente der Anbetung des Todes als Grundlehre des palästinensischen Glaubens erkannt wird, wird es möglich sein die Herausforderungen zu begreifen, denen Israel und die Welt sich durch den Selbstmord-Terror gegenüber sehen.

 

Die palästinensisch Gesellschaft wirbt aktiv für die religiöse Lehre, dass ihr Gott ihren Tod begehrt. Die Worte eines populären Musik-Videos, das sich an Kinder wendete, Hunderte Male im PA TV gesendet wurde und das die Erde als nach dem Blut von Kindern dürstet, sollte man sich merken: „Wie süß ist die Duft des Schahiden, wie süß ist der Geruch der Erde, ihr Durst vom Strom des Blutes gelöscht, das aus dem jugendlichen Körper fließt.“

 

Diese Überzeugung, dass die Gottheit nach dem menschlichen Tod als Tribut und Opfer begehrt, hat ihre Wurzeln in alt hergebrachtem Glauben.

 

Die Bibel zitiert antike Kulte des Landes Israel: „Ihr Söhne und ihre Töchter opferten sie ihren Göttern“ (5. Mose 12). Selbst die Israeliten wurden davon angezogen: „Und sie haben die Höhen des Baal gebaut, die im Tal Ben-Hinnom , um ihre Söhne und ihre Töchter für den Moloch durch gehen zu lassen – was ich nicht geboten habe und mir nicht in den Sinn gekommen ist, dass sie solche Gräuel verüben sollten -, um so Juda zur Sünde zu verleiten“ (Jeremia 32,35). Vor nur 500 Jahren ließen südamerikanische Stämme Kinder auf Berggipfeln zum Sterben zurück – als Opfer für ihre Götter. Die gemeinsame Nenner, der menschliche Opferkulte antrieb, war der Glaube, dass die Gottheit den Tod von Unschuldigen begehrte.

 

Das ist genau der Glaube, den die Führer der palästinensischen Gesellschaft ihrem Volk einimpfen. Darüber hinaus werden die die Palästinenser durch ihre religiösen Leiter im PA-TV gelehrt, dass sie nur geboren wurden, um für Allah zu sterben: „Der Gläubige wurde geschaffen um seinen Herrn zu kennen und den Islam hoch zu halten, indem er Schahid wird oder die Absicht hat ein Schahid zu sein. Wenn der Muslim die Schahada nicht anstrebt, wird er wie in der Jahiliya (im vor-islamischen Glauben) sterben. Wenn wir sie wirklich von Allah verlangen, wird Er uns seine Belohnungen selbst dann gewähren, wenn wir im Bett sterben.“

 

Diese Botschaft hat größte Bedeutung. Nach dem palästinensischen Islam wird der Muslim geboren, damit er den richtigen Tod stirb. Der Tod muss nicht die zu vermeidende Beendigung des Lebens sein, sondern kann durch die ultimative Leistung verwandelt werden – unter der Bedingung, dass er für die Gottheit erfolgt. Denjenigen, die diesen Tod erreichen, werden von den religiösen Führern im PA-Fernsehen Belohnungen versprochen: „All seine Sünden werden durch das erste Fließen von Blut vergeben; er ist von den Qualen des Grabs (dem Gottesurteil) ausgenommen… er heiratet 72 Dunkelaugen (Jungfrauen oder Jungfern des Paradieses)… auf seinen Kopf wird eine Ehrenkrone gesetzt, von der ein einzelner Stein mehr wert ist als alles, das es in der Welt gibt.“

Sogar Kinder werden von der Indoktrination nicht ausgenommen, dass die Gottheit ihren Tod begehrt. Ein viel sagendes Beispiel ist die Geschichte des 14-jährigen Faras Ouda, einem Jungen, der von der Palästinenser-Führung zum Heldentum erhoben wurde.

 

Yassir Arafat benennt Ouda regelmäßig als explizites Vorbild für Kinder, indem er die Kinder im Fernsehen mal als „Altersgenossen, Freunde, Brüder und Schwestern von Faras Ouda“ anspricht, ihnen ein anderes Mal sagt: „Eure Generation wird von eurem Kollegen, dem Helden-Schahiden, Faras Ouda repräsentiert!“ Ein weiteres Mal sagte er: „Wir grüßen den Geist unseres Helden, Schahid Faras Ouda, Faras Ouda, Faras Ouda!“

Was war die große Leistung von Faras Ouda, dass Arafat ihn zu einem archetypischen Vorbild erhob? Das Lebensziel des Jungen war, für die Gottheit zu sterben, wie die PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida berichtete: „Am Tag seines Todes verließ Faras Ouda sein Haus mit einer Steinschleuder, nachdem er ein Kranz mit Fotos von sich angefertigt und auf ihn geschrieben hatte: „Der mutige Schahid Faras Ouda.“

 

Faras Ouda wollte für die Gottheit sterben, schaffte dies und wurde zum Helden Arafats.

 

Palästinensische Mütter sind gelehrt worden, dass ihre Kinder den Tod für Allah anstreben sollen. Eine Mutter erklärte vor Kurzem im PA-Fernsehen, warum sie Freude zum Ausdruck brachte, als sie vom Tod ihres Sohnes hörte: „Eine Mutter drückt ihre Freude laut aus, weil sie sich wünscht, dass er Schahada schafft. Er wird ein Schahid für Allah, den Allmächtigen. Ich wollte das Beste für ihn; dies ist das Beste für [meinen Sohn] Schaadi.“

 

Die PA-Ideologie lehnt den Wert „Leben“ ab, den andere Gesellschaften an die oberste Stelle setzen. Ein hochrangiger Historiker, Professor Issam Sissalem, drückte das in einem Vortrag im PA-Fernsehen so aus: „Wir haben keine Angst vor dem Sterben und lieben das Leben nicht.“

 

Wie ihre erwachsenen Vorbilder haben palästinensische Kinder gelernt, das Sterben für die Gottheit als ihr Lebensziel zu betrachten. In einem Talkshow-Interview, das einem kalte Schauer den Rücken hinunter laufen ließ, erklärten zwei 11-jährige Mädchen fröhlich und sprachgewandt, was sie und ihre jungen Freundinnen anstreben:

 

Walla: „Schahada ist sehr, sehr schön. Jeder will Schahada erreichen. Was könnte besser sein als ins Paradies zu kommen?“


Interviewer: „Was ist besser, Frieden und volle Rechte für das palästinensische Volk oder Schahada?“
Walla: „Schahada.“


Yussra: „Natürlich ist Schahada süß. Wir wollen diese Welt nicht, wir wollen das Leben danach. Dieses Leben nutzt uns nichts, sondern erst das Leben danach… Jedes palästinensische Kind im Alter von, sagen wir, 12 Jahren sagt: Oh Herr, ich möchte ein Schahid werden.“

 

Meinungsumfragen zeigen, dass Yussra und Walla für eine überwiegende Mehrheit der palästinensischen Kinder stehen, die sich diesen Glauben zu eigen machen. Nach drei verschiedenen Umfragen wollen 70 bis 80 Prozent der palästinensischen Kinder Schahide werden.

 

In der Antike gab es den weit verbreiteten Glauben, dass die Gottheit als ultimative Form der Anbetung wollte, dass Menschen sterben. Die Leute übergaben ihre Kinder den Gottheiten Moloch und Baal. Dieser antike Glaube ist nun zurückgekehrt um die Welt heimzusuchen.

 

Die Welt hat angenommen, dass die palästinensischen Selbstmord-Terroristen sich dem Dilemma ausgesetzt sähen, zwischen dem „Wert“ einen Juden zu töten und dem Wert des Leben wählen zu müssen. Das ist ganz klar falsch.

 

Juden zu töten ist der eine „Wert“. Der Tod für die Gottheit selbst ist ein Wert, und zwar ein größerer als das Leben. Schahada anzustreben ist nicht Verzweiflung, sondern Ambition. So erklärte eine Mutter nach dem Tod ihres Sohnes ihre Freude: „Ich wollte für ihn das Beste.“

 

 

Übersetzt von Heplev


Freitag, 16 Juni 2017






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