Sicherer autonom fahren dank AdaSky

Sicherer autonom fahren dank AdaSky


Das fahrerlose Auto scheint in nicht allzu ferner Zukunft auf unseren Straen Normalitt zu werden aber immer wieder hrt man auch von Unfllen, bei denen Sensoren etwa Fugnger nicht erkannt haben.

In solchen Fällen möchte das israelische Startup AdaSky Abhilfe schaffen. Mittels einer auch in der

 

(Screenshot: AdaSky)

in der Ferne wirkenden Infrarot-Wärmebild-Kamera, die mit Computer-Algorithmen arbeitet, um Menschen oder Objekte auf der Fahrbahn zu erkennen. Die Kamera soll in sogenannten „Grenzfällen“ helfen, wo andere Sensoren eventuell versagen könnten.

Eyal Madar, Leiter der technologischen Entwicklung bei AdaSky, erklärt, die Wärmebildtechnik sei in den vergangenen Jahren sehr viel günstiger geworden, so dass sich jetzt an einen serienmäßigen Einbau in selbstfahrenden Autos denken lässt. Madar erklärt, das Startup würde innerhalb eines Jahres einen Prototyp entwickeln, die Marktreife wäre wohl innerhalb von drei Jahren erreicht. Einige Autokonzerne hätten bereits Interesse angemeldet, so Madar.

Das Problem der bisher eingesetzten Sensoren ist, dass diese häufig bei Nacht, Nebel oder Regen, sowie bei Sonnenauf- oder -untergang nicht zuverlässig funktionieren. Darüber hinaus können optische Kameras oft nicht ein Bild von einem tatsächlichen Gegenstand unterscheiden. Ein Bild von einem Bär auf einem vor dem autonom fahrenden Wagen wurde etwa in Tests von solchen Kameras bereits als echter Bär erkannt und führte dazu, dass der Wagen gebremst wurde. All dies lässt sich durch Wärmebildkameras umgehen.
 

 

 

Jerusalem Post


Sonntag, 17 September 2017