Grütters eröffnet Ausstellung `Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan´

Grütters eröffnet Ausstellung `Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan´


Verständigung durch Kultur auch über Grenzen hinweg

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat heute in Anwesenheit des Kulturministers Turkmenistans, Atageldi Šhamyradov, die Ausstellung „Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan“ im Neuen Museum in Berlin eröffnet.

 

Die Kulturstaatsministerin erklärte nach ihrem Rundgang: „Mit zeitgenössischen Fotografien und antiken Exponaten einer bisher wenig bekannten Hochkultur schlägt die Ausstellung einen Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart und darüber hinaus auch in die Zukunft: Denn ihre wertvollen Exponate illustrieren nicht nur eindrucksvoll das kulturelle Erbe der Menschheit, sondern auch den Beitrag Turkmenistans zu einer übernationalen Kulturgeschichte, die Menschen auf der ganzen Welt jenseits der heutigen kulturellen Unterschiede und Konflikte verbindet. Das Bewusstsein, dass uns – bei allen verschiedenen Interessen und Werten – mehr verbindet als uns trennt, kann dabei helfen, miteinander ins Gespräch zu kommen, auch über Meinungsverschiedenheiten und Konflikte. Diese Ausstellung soll über Kultur Brücken der Verständigung und des Austausches bauen.“

 

Die Ausstellung „Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan“ (25. April bis 7. Oktober 2018) präsentiert erstmals außerhalb Turkmenistans rund 220 archäologische Zeugnisse der antiken Metropole Gonur Depe, die vor 4.000 Jahren eine faszinierende Hochkultur der Bronzezeit war. Zu den Exponaten gehören insbesondere die Königsgräber und Grabbeilagen wie Schmuck, Waffen und Gefäße.

 

Die Sonderausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz entstand in Kooperation mit dem Kulturministerium Turkmenistans und in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Museum Hamburg und den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim. Die Fotoaufnahmen der Naturlandschaften und archäologischen Denkmäler, die es in dieser Form bisher nicht gab, stammen von der renommierten Fotografin Herlinde Koebl. Die Ausstellung wurde aus dem Etat der Kulturstaatsministerin unterstützt.

 

Weitere Informationen unter: www.smb.museum/

 

 

Foto: Monika Grütters (Foto: By Olaf Kosinsky [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons)


Donnerstag, 26 April 2018






"Verständigung durch Kultur auch über Grenzen hinweg" Nur mal so nebenbei; 90% Turkmenistans sind Muslim. Und die haben mit der Hochkultur in der Bronzezeit nichts zu tun bzw. nichts am Deckel. Also was soll der Quatsch. Näheres bei https://de.wikipedia.org/wiki/Turkmenistan