Berlins Volksbühne als Bühne für Extremisten? Volksmusik

Berlins Volksbühne als Bühne für Extremisten?

Volksmusik


Die Volksbühne Berlin ist, wie es auf ihrer Website heißt, »eine nichtrechtsfähige Anstalt des Landes Berlin«.

In der neuen Spielstätte Hangar 5 auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof soll am 6. Oktober Kate Tempest aufspielen, eine britische Aktivistin, Poetin, Autorin und Rapperin, die superlativ mal als »bedeutendst« gefeiert wird, mal als ganz besonders intelligent.

 

Lauscht man der Künstlerin, kommt allerdings schnell Langeweile auf: Die antiimperialistischen Phrasen werden zwar engagiert vorgetragen, an ihrer Banalität indes ändert das nichts. Von geringer Kreativität zeugt es auch, werden im Video Aufnahmen zusammengeschnitten von Menschen, die sich verzweifelt aus den brennenden Twin Towers stürzen und bei Waldarbeiten fallenden Bäumen.

 

Man mag über den Umgang der Menschheit mit der Umwelt nachdenken, ihn bildlich gleichzusetzen mit islamistischem Terrorismus, ist schlicht – geschmacklos. Und wo billige »gesellschsftskritische« Verschwörungstheorien gesponnen werden, ist Haß auf Israel nicht weit. 2015 setzte die Aktivistin ihre Unterschrift unter den Aufruf »Artists for Palestine«, der die BDS-Bewegung unterstützt.

 

Nicht so schlimm, meint nun allerdings die Volksbühne Berlin, 2015 sei doch lange her, Kate Tempest habe seither doch »keine weiteren Äußerungen zur Sache getätigt«. Schwamm drüber also, auch wenn die Künstlerin ihre Unterschrift nicht zurückgezogen, sich von dem gegen Juden gerichteten Appell nicht distanziert hat? Die Anstalt des Landes Berlin macht es sich doch sehr einfach.

 

 

tw_24


Mittwoch, 06 September 2017





"..eine britische Aktivistin, Poetin, Autorin und Rapperin, die superlativ mal als »bedeutendst« gefeiert wird, mal als ganz besonders intelligent." Meingott, was ist die Olle noch alles....moins...