Die täglichen Vorkommnisse - Sonntag, 11.02.2018

Die täglichen Vorkommnisse - Sonntag, 11.02.2018


Ereignisse des gestrigen Tages in Israel im Überblick

Die täglichen Vorkommnisse - Sonntag, 11.02.2018

Sonntag, 11.02.2018:
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 12 terrorverdächtige Araber.

Humanitäres:
- Ägypten hat infolge von Kämpfen im Sinai den Übergang Rafah geschlossen. Dadurch sitzen jetzt viele Gaza-Araber auf der ägyptischen Seite fest.

- Donnerstag lieferten 436 LKW 12.254t Waren über Kerem Shalom in den Gazastreifen.
- Die Behörden stellten 496 Einreisegenehmigungen für PA-Araber aus Judäa und Samaria aus.
- 7 Krankenwagen brachten Patienten aus Judäa und Samaria nach Israel.
- 7.005 Personen passierten den Allenby-Übergang von/nach Jordanien.

Eine arabische Knesset-Abgeordnete behauptet die Eskalation im Norden am Samstag sei von Netanyahu gezielt vorbereitet und initiierte worden; er wolle damit sein politisches Überleben sichern. Auch einige linke Abgeordnete äußerten sich so. Ausgerechnet die Vorsitzende der linksextremen Meretz-Partei verurteilte diese Äußerungen. „Die Verschwörungstheorien, die gerade verbreitet werden, nach denen Netanyahu die Aufmerksamkeit von den Ermittlungen gegen ihn ablenken wolle, haben keine Grundlage und sind unnötig, … beleidigend und empörend.“

Eine syrische Beobachtergruppe mit Sitz in London gibt an, bei den israelischen Angriffen am Samstag seien 6 „syrische und nichtsyrische Kämpfer“ ums Leben gekommen.

Die syrische Armee bestreitet Berichte, dass Israel auch Damaskus bombardiert habe.

Der UNO-Generalsekretär rief „die Beteiligten“ (an den militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und Syrien) auf „an einer sofortigen und bedingungslosen Deeskalation der Gewalt und Zurückhaltung zu arbeiten“.

Die USA „unterstützen Israels Recht auf Selbstverteidigung“ und teilen die Sorge, dass der Iran die Region stabilisiert.

Die Hamas bejubelt den Abschuss der israelischen F-16, als hätten sie das geschafft. Das sein ein „schwerer Schlag“ für Israel. An manchen Orten in Judäa und Samaria wurden Süßigkeiten verteilt, um den Verlust des Flugzeugs zu feiern.

 

 

Zusammengestellt von Heplev


Montag, 12 Februar 2018