Bigotte Solidarität

Bigotte Solidarität


Nicht etwa blo einhundert, sondern sogar mehr als 100 fhrende Knstler aus Grobritannien haben sich in einem Offenen Brief mit der neuseelndischen Knstlerin Lorde solidarisch erklrt, die krzlich Konzerte in Tel Aviv, Sankt Petersburg und Moskau angekndigt hatte, nur um dann nach angeblich einigem Nachdenken die israelische Metropole wieder von der Liste zu streichen.

Bigotte Solidaritt

Befördert wurde die Entscheidung der Sängerin durch Proteste von Anhängern der extremistischen BDS-Bewegung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die jüdische Demokratie durch Boykotte zu bekämpfen und zu diesem Zweck in aller Welt Haß auf Juden sät. Die Absage des Auftritts in Tel Aviv hatten jüdische Aktivisten in einer ganzseitigen Anzeige in der Washington Post kritisiert.

 

Diese Anzeige, die der Künstlerin Bigotterie vorwirft, weil sie an ihren Auftritten in Rußland festhält, das in Syrien an der Seite eines Regimes kämpft, das die »eigene« Bevölkerung aushungert und mit Giftgas mordet, stört nun die »führenden Künstler«. Sie klagen, es sei »Mobbing«, Lorde öffentlich zu fragen, ob ihr die Opfer des von Moskau gestützten Bashar al-Assad gleichgültig sind.

 

Dabei ist diese Frage durchaus berechtigt. Zitiert Lorde Menschenrechte, um ihren angekündigten Auftritt in Tel Aviv abzusagen, ist es auch legitim, sie danach zu fragen, was sie vom russischen Einsatz für einen Tyrannen hält, dem jeden Tag Dutzende zum Opfer fallen. Mit dieser »Politisierung« hat Lorde sich einverstanden erklärt, als sie sich widerspruchslos dem BDS-Diktat beugte.

 

Und es spricht Bände, daß ihren Unterstützern nun nicht mehr einfällt als »Mobbing«. Zugleich offenbaren sie damit anschaulich ihre eigene Verlogenheit: Was anderes als Mobbing ist es denn, verfassen und veröffentlichen sie Anklagen, in denen sie Künstler oder Wissenschaftler, die nach Israel reisen wollen, mit dem jüdischen Staat angedichteten »Verbrechen« in Zusammenhang bringen?

 

Mit ihrer peinlichen »Solidaritätserklärung«, die sie zu einem Einsatz für Gewissensfreiheit hochstapeln, die sie freilich jenen, die nicht ihrer Meinung sind, nicht zubilligen, machen sich die »führenden Künstler« von A wie Khalid Abdalla bis W wie Roger Waters und Z wie Benjamin Zephaniah einmal mehr lächerlich. Sie sind keine Streiter für Menschenrechte. Sie sind bigotte Heuchler.

 

 

tw_24 - Foto: Screenshot


Dienstag, 09 Januar 2018






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