Israel setzt Zeichen: Boykott der Boykotteure

Israel setzt Zeichen:

Boykott der Boykotteure


In der Logik der Anhänger der weltweit gegen Israel aktiven extremistischen BDS-Bewegung sind Auftritte von Künstlern in dem jüdischen Staat gleichbedeutend mit einer Zustimmung zur Politik Jerusalems. Und auch wer Produkte israelischer Herkunft kauft oder nutzt, unterstützt in der Wahrnehmung der antisemitischen Extremisten unmittelbar die Regierung in der israelischen Hauptstadt.

Den fanatischen Judenfeinden möchte die israelische Regierung nun entgegenkommen und hat zu diesem Zweck eine Liste von Organisationen zusammengestellt und veröffentlicht, deren Mitgliedern sie die Einreise verweigern will. Eigentlich, sollte man meinen, ist das ein überflüssiger Schritt: Welcher Israel-Boykotteur macht sich denn freiwillig auf in das Land, das er boykottiert?

 

Doch ganz offenbar ist der Reisebedarf jener, die andere öffentlich anprangern und bedrohen, sollten die Israel besuchen wollen, groß. Mit breiter Ablehnung reagieren sie auf die Nachricht aus Jerusalem. »Die schwarze Liste«, empört sich via Twitter etwa das Institute for Middle East Understanding (IMEU), das für die BDS-Bewegung wirbt, »ist ein Angriff auf die Zivilgesellschaft«.

 

Die Friends of Al Aqsa (FOA) klagen, Israel wolle mit seiner blacklist Protest mundtot machen, von CodePink – Women for Peace, heißt es in einem flammenden Bekenntnis zur BDS-Bewegung, man sei »schockiert«. Israel zeige mit seiner Entscheidung, daß es »sich auf ein System der Apartheid« stütze, »um die Opposition gegen seine rassistische und koloniale Herrschaft zu unterdrücken«.

 

Solche Vorwürfe, Verleumdungen Israels, die die südafrikanische Apartheid verharmlosen, hat man von diesen Organisationen nur zu oft gehört. Und immer begründeten sie damit ihre Aufrufe zum Boykott des jüdischen Staates und seiner Bürger. Nun sorgt Israel dafür, daß sie ihr Gewissen nicht mit Besuchen dieses fürchterbaren »Apartheid-Regimes« belasten müssen. Was ist daran ungerecht?

 

 

tw_24


Montag, 08 Januar 2018





Ist das nicht sympathisch? Kaum beschreitet Israel den richtigen Weg kommen die Wegelagerer aus dem Versteck, weiter so.

Die deutsche Regierung könnte vom konsequentem Handeln Israels vielfach lernen...könnte, will sie aber anscheinend nicht. Unsere Rettungssanitäter dürfen höchstens die israelische Kampfsportart Krav Manga erlernen. .

Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) ist eine von der palästinensischen Zivilgesellschaft geführte weltweite, friedliche Bewegung, die auf Israel dahingehend Druck ausübt, dass es seinen Verpflichtungen gemäß dem internationalen humanitären Völkerrecht und den Menschenrechten, wie in zahlreichen UN Resolutionen gefordert, nachkommt und die Besetzung palästinensischer und syrischer Gebiete beendet, die systematische Diskriminierung der Palästinenser im besetzten palästinensischen Gebiet und in Israel selbst einstellt und die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge zulässt. Wer Israels Recht auf einen Staat vom Nil bis zum Euphrat nicht zugesteht ist ein Feind Israels, wollt ihr uns vielleicht auch noch irgendwann mal verkaufen? Israel schafft ein Volk von Opfer, denen sie das Land raubte, wenn dass nicht ironisch ist. Wie oft hat man dieses Schicksal für sich verteufelt und dabei alle verflucht die damit zu tun hatten, und nun ist man selber der Aggressor der selbiges tut.

@3: Satire? Bitte beim nächsten mal als solche kennzeichnen. ☺