Der gute Ajatolla, der böse Ajatolla: Double Standard bei Regierung

Der gute Ajatolla, der böse Ajatolla: Double Standard bei Regierung


Die Regierung verrennt sich wieder einmal in double standards. Die Interessen sind offensichtlich: Man will deutsche Wirtschaftsinteressen im islamischen Terrorstaat Iran schützen.

Kommentar von Dr. Naftali Neugebauer

 

Man ist double standards gewohnt in Sachen Israel, wo augenscheinlich für die Bundesregierung gilt, im Zweifl gegen Israel. Dies meint u.a. dass man fest die Augen davor verschließt, dass Abbas und Co zur Vernichtung Israels, zu Judenhass aufrufen, Terroristen belohnen und Friedensverhandlungen fürchten wie der Teufel das Weihwasser: Ein Friede würde das Terrorgeschäftsmodell zerstören.

 

Nun darf man die double standards in Sachen Islamismus beobachten. Es gibt augescheinlich gute Islamisten und böse Islamisten. Gute Ajatollas, die hängen und zu terror aufrufen dürfen, und böse, die das auch machen, aber dafür lautstark verurteilt werden. Wie auf PRIKK berichtet führen einige AfD-Abgeordnete eine Reise in Syrien durch, in dessen Zuge sie sich mit Ajatolla Hassoun, seines Zeichens Großmufti von Syrien.

 

Diese Reise wird zu Recht kritisch gesehen und findet jüngst ihre Verurteilung durch den Menschenrechtssprecher der Union Michael Brand: Die WELT zitiert ihn: "Er (Michael Brand, Anm.) nannte es am Dienstagabend in Berlin „einfach widerlich“, sich mit der „Täter-Clique“ zu treffen, „während Bomben und Giftgas von Diktator Assad eingesetzt werden“. Dabei hätten die Politiker noch nicht einmal vor einem Treffen zurückgeschreckt „mit dem brutalen Assad-Großmufti, der zu Selbstmordanschlägen in Europa aufgefordert und selbst Tausende Todesurteile persönlich abgesegnet hat“. Und auch die SPD ist rasch zur Hand mit ihrer Verurteilung der AfD-Abgeordneten und kündigt ein parlamentartisches Nachspiel an. Worin dies bestehen soll, bliebt freilich unklar.

 

Umgekehrt war und ist die Einreise des Todes-Ajatollas Mahmud Hashemi Schahrudi aus dem Iran unter Schutz von Außenminister Gabriel kein Problem wie auch seine widerholten Besuche in Teheran und seine Appeasement-Politik gegenüber Iran, wo alles akzpetiert wird. Schahrudi reiste am 20. Dezember nach Deutschland ein, um sich in einer Privatklinik in Hannover medizinisch versorgen zu lassen. Schahrudi musste dann das Land überstürtzt, aber unter Schutz des Außenministeriums, verlassen, nachdem Volker Beck Anzeige wegen Mord gegen Schahrudi gestellt hat. Die GRÜNEN stellten eine kleine Anfrage, wo erwartungsgemäß nichts herauskam. Zum Schutz iranischer Interessen werden die parlamentarischen Kontrollrechte deutscher Abgeordneter eingeschränkt, so zusammengefasst MdB Kinderl gegenüber BILD. 

 

Die double standards sind klar und offensichtlich und wollen auch übersehen, dass Assad eine Marionette von Teherans und Moskaus Gnaden ist. Syrien gilt als das wesentliche Aufmarschgebiet des Iran, der das Staatsziel die Vernichtung Israels hat, einerseits, andererseits als Brücke für den Iran um einen direkten Zugang zum Mittelmeer sich zu verschaffen. Es stimmt, dass die AfD-Abgeordenten nur das sehen werden, was Assad will, was genauso für Besuche der Regierung in Teheran gilt.

 

 

 

Erstveröffentlicht bei prikk.world - Foto: Foto: Sigmar Gabriel zu Besuch beim iranischen Präsidenten in Teheran (Foto: Tasnim News Agency [CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0)], via Wikimedia Commons)


Mittwoch, 07 März 2018






Da ich gerade im Bild das scheidende Magenband sehe, High Heels Heiko will geliebt werden wie Supersiggi. ☺ "„Für das Außenamt wird der bisherige Justizminister Heiko Maas gehandelt. Da der Außenminister traditionell >>große Sympathie<< in der Bevölkerung genießt....blabla..." Link: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/03/07/heiko-maas-hat-gute-chancen-aussenminister-zu-werden/