Deutschland und die EU nach der Pseudowahl im Iran: Alternative

Deutschland und die EU nach der Pseudowahl im Iran:

Alternative


Während Europa und dessen deutsche Führung das vergangene Wochenende nutzten, sich nach den dortigen »Wahlen« beim Regime in Teheran als Partner und potentielle Verbündete ins Spiel zu bringen, beendete US-Präsident Donald J. Trump auf der ersten Station seiner ersten Auslandsreise den Flirt seines Amtsvorgängers mit den Mullahs mit einer Rede im saudi-barbarischen Riyadh.

Beim Besuch in dem Königreich wandte der amerikanische Präsident sich an die dort versammelten etwa 50 Staatschefs arabischer und islamischer Länder, die er aufforderte, ihre Aktivitäten gegen den islamistischen Terrorismus zu verstärken. Das Problem sei nicht der Islam, es gehe vielmehr um einen Kampf des Guten gegen das Böse, in dem Washington an der Seite Saudi-Barbariens stehe.

 

Mit der Verabredung von Waffenlieferungen im Umfang von mehr als 110 Milliarden Dollar zeigte Donald J. Trump schließlich auch die Bereitschaft, Worten Taten folgen zu lassen, auch wenn er damit in Israel, der nächsten Station seiner Reise, schon Befürchtungen um den Erhalt des rüstungs-technologischen Vorsprungs weckte. Doch darüber wird man in Jerusalem sicher reden können.

 

Mit der Abkehr vom Kurs seines Vorgängers Barack Hussein Obama, der verantwortlich dafür ist, daß Teheran, stellt sich ihm niemand entgegen, in ein paar Jahren über Kernwaffen und den Willen verfügen wird, sie auch einzusetzen, demonstriert Donald J. Trump, daß das ebenfalls von Europa praktizierte Appeasement nicht alternativlos ist: Man kann zwischen zwei Übeln entscheiden.

 

Wünschenswert freilich wäre eine ähnliche Entscheidungsfreude der US-Regierung gegenüber den »Palästinensern«. Hofft Donald J. Trump, er könne einen »Deal« zwischen Israel und der PLO vermitteln, inszeniert die derzeit einen »Generalstreik«, um in israelischen Gefängnissen inhaftierte Terroristen und deren Hungerstreik zu unterstützen. Dieser Affront sollte nicht folgenlos bleiben.

 

 

 

tw_24 - Foto: Während US-Präsident Donald J. Trump klare Kante gegen den Iran zeigt, schickt der Chef der SPD-Bundestagsfraktion "Liebesgrüße nach Teheran".


Dienstag, 23 Mai 2017





Bevor etwas veröffentlicht wird, sollte man lieber einmal zuviel als zuwenig seinen Artikel durchlesen. Oder handelt es sich bei der Bezeichnung "Saudi-Barbarien" nicht um einen Tippfehler? Kam der Terrorist Bin Laden aus dem Iran oder aus Saudi Arabien? Terroristen werden auch nicht nur vom Iran unterstützt. Die USA haben auch einmal Al Kaida unterstützt. Das Recht über Gut und Böse zu urteilen hat sich spätestens seit diesem Zeitpunkt auch für die USA in Luft aufgelöst.

Handelt es sich bei Ihrer Nennung "Saudi Barbarien" um einen Tippfehler? Sonst wäre ja der Iran das Gute.

@1sio2willi Lieber Willi, es besteht ein Unterschied zwischen religiösem und politischem Fanatismus. Im Religiösen sind Iran und S-A nicht weit voneinander entfernt, im politischen aber ist S-A eine Schnecke gegen den Iran, der ist entgegen der Schnecke ein Windhund und hat gegenüber S-A eine extreme Vorstellung von Einflussbereich und Kontrolle (des Einflussbereiches). In der Wahrnehmung bestehen zwischen der EU und D. Trump gravierende Unterschiede.

Lieber pp, vielen Dank für die Vermittlung dieses Wissens. Vielleicht sind Sie auch der Meinung, daß Fanatismus nur zu Gewalt und Verbrechen führt. Ob die Leute sich unter dem Mantel einer Religion oder Partei, eines Vereins oder einer Nation verstecken bleibt für mich gleich. Ich würde es aber nicht wagen Saudi Arabien mit S-A abzukürzen. Das führt genau wie Saudi-Barbarien zu größten Missverständnissen. Nach den bisherigen phantastischen und großartigen Erfolgen von Herrn Trump bin ich außerdem sehr glücklich, daß zwischen dem jetzigen US-Präsidenten und der EU gravierende Unterschiede bestehen.

@4sio2willi Guten abend, ich hatte lediglich versucht darauf aufmerksam zu machen, dass zwar 2 (zwei) Gefährliche da sind aber es gibt in den Auswirkungen doch gewaltige Unterschiede. Wenn Sie genug zurückdenken werden Sie sich erinnern, dass Iran schon mehrmals den Versuch gemacht hat die Saudis (besser?) zu destabilisieren (Pilgermassen) und auch das Eingreifen in Irak, Syrien, Libanon, Jemen usw. führt nicht gerade zu einer positiven Bewertung. Wenn zu diesem Machtstreben religiöser Fanatismus kommt, dann ist eine gefährliche Suppe am Kochen. Und was D. Trump betrifft, ich finde die Erfolge von Hollande z.B. wesentlich weniger fantastisch und trotzdem höre ich, dass es sich um einen Freund Deutschlands handelt. Die Ansätze von D.T. waren meiner Meinung nach nicht schlecht aber wir haben ja noch ein bisschen Zeit. Übrigens geht es bei Kommentaren nicht nur um Wissen sondern immer auch um die eigene Meinung und die darf ruhig unterschiedlich sein.